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KWB-News Aus- und Weiterbildung


02.09.2020

(Berufs)Bildungspolitik

50 Jahre BIBB

1970 wurde das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gegründet, im Sommer 2020 war eine große Feier zum 50jährigen Geburtstag geplant; es überrascht nicht, dass diese Veranstaltung der Corona-Pandemie zum Opfer fällt. 
Aber mit einer Chronik auf der Homepage des BIBB wird doch an die Geschichte der Berufsbildung erinnert und dabei geht es sogar weit über die 50 Jahre hinaus und zurück bis an den Beginn des 20. Jahrhunderts. 1908 wurde der „Deutsche Ausschuss für technisches Schulwesen (DATSCH)“ gegründet und ist so etwas wie der Urgroßvater des heutigen BIBB. Die Chronik beleuchtet die Entwicklungen der Berufsbildung in der Bundesrepublik und der damaligen DDR und mündet in die aktuelle Arbeit des Bundesinstituts ein. Kein Ersatz für die geplante Geburtstagsfeier, aber eine schöne Gelegenheit, sich mit vielen Facetten eines spannenden Themas zu beschäftigen.


Bildungsmonitor 2020
Sachsen, Bayern und Thüringen weiter an der Spitze

Seit 2013 beleuchtet das Institut der deutschen Wirtschaft jährlich im Auftrag der Initiative neue soziale Marktwirtschaft die Bildungssysteme der Bundesländer und erstellt einen umfassenden Bericht, der auch die Situation an den berufsbildenden Schulen darstellt. Im Gesamtranking schneiden die Länder Sachsen, Bayern und Thüringen am besten ab, bundesweit gibt es allerdings nach wie vor erhebliche Unterschiede.
In den letzten Jahren ist auch die anfängliche Dynamik bei der Verbesserung der Ergebnisse abhanden gekommen, die Situation stagniert.
Ein wenig anders stellt sich das Ranking dar, wenn man genauer auf die Indikatoren im Bereich der beruflichen Bildung schaut. Hier analysiert der Bildungsmonitor die Erfolgsquote beruflicher Vollzeitschulen, die Ausbildungsstellenquote sowie den Anteil der Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

Lehrerbildung verbessern 
Arbeitgeber formulieren neun konkrete Forderungen

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) engagiert sich nicht nur in Fragen der beruflichen Bildung, auch die Allgemeinbildung nimmt eine wichtige Rolle ein.
In ihrer jüngsten Publikation haben die Arbeitgeber neun Forderungen zur Verbesserung der Lehrerbildung formuliert und stellen diese zur Diskussion. Dabei geht es um die Vermeidung des Praxisschocks, die bessere Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung, eine systematische Betreuung in der Berufseingangsphase, aber auch die passgenaue Qualifizierung von Seiten- und Quereinsteigern oder die Herausforderungen durch eine zunehmende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler. Insbesondere die letzten Monate haben gezeigt, wieviel Nachholbedarf oftmals noch in der digitalen Ausstattung und der Kompetenz von Lehrpersonal und Schulen besteht.
Mit großem Respekt vor der täglichen pädagogischen Arbeit der vielen Lehrerinnen und Lehrer, zumal in oft nicht einfachen Situationen, stellen die Forderungen der Arbeitgeber eine fundierte Diskussionsgrundlage zu einem immer wichtiger werdenden Bildungsthema dar.

Berufsausbildung

Berufsausbildung im Corona-Sommer 2020

Durch die Corona-Pandemie haben sich die Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt spürbar verlangsamt. Im August hat der Ausbildungsmarkt nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit zwar wieder Fahrt aufgenommen, aber es bleibt weiterhin bei einer deutlichen Verzögerung im Vergleich zu den Vorjahren. Von Oktober 2019 bis August 2020 haben sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 458.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle gemeldet, dies waren 39.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig waren 507.000 betriebliche Ausbildungsstellen gemeldet, dies sind 42.000 weniger als vor einem Jahr.
154.000 Ausbildungsstellen waren im August noch unbesetzt, parallel dazu suchten 142.000 Bewerberinnen und Bewerber noch einen Ausbildungsplatz. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt allerdings, dass auch im September noch Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt herrscht. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen und die der unversorgten Bewerber noch deutlich verringern wird.
Die größten Rückgänge finden sich bei betrieblichen Ausbildungsstellen in Metall- und Elektrotechnikberufen, im Friseurhandwerk, in der Gastronomie- und Hotelleriebranche sowie in Informatik- und kaufmännischen Berufen.

Große Zufriedenheit mit der dualen Ausbildung
Dreiviertel der Azubis fühlen sich zufrieden oder sehr zufrieden

Der jährlich erscheinende Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) versteht sich als Stimme der jungen Menschen in der Ausbildung und beleuchtet jeweils Schwerpunktthemen, in diesem Jahr ist dies „Mobilität und Wohnen“.Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, greift das Thema auf und fordert flächendeckende bundesweite Azubi-Tickets für den öffentlichen Personennahverkehr sowie die stärkere Förderung für den Ausbau und die Modernisierung von Jugendwohnangeboten für Auszubildende.Seitens des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIOK) weist der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Achim Dercks darauf hin, dass eigene Befragungen belegen, dass sich die allermeisten Azubis in ihrem Ausbildungsbetrieb wohl fühlen. Hier findet sich eine Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der Gewerkschaften, die dies auch für nahezu drei von vier Azubis konstatieren.

Ausbildungsperspektiven in Zeiten von Corona
Bertelsmann Stiftung hat Jugendliche befragt

Auch die Bertelsmann Stiftung hat eine aktuelle Befragung von Jugendlichen vorgelegt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ausbildung nach wie vor als sehr attraktiv bewertet wird, gleichzeitig sind die Jugendlichen aber verunsichert.
Rund zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler mit einfacher und mittlerer Schulbildung möchten eine Ausbildung machen. Das gilt immerhin auch 22% derjenigen mit höheren Abschlüssen.
Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, bereut dies in der Regel nicht: mehr als 80 Prozent der befragten Azubis sind mit ihrem Ausbildungsplatz zufrieden.
Kritisch und enttäuscht zeigen sich die Jugendlichen gegenüber der Politik. Jeder zweite glaubt, dass die Politik wenig bis gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende tut. Weitere 30 Prozent erkennen zwar Anstrengungen auf Seiten der Politik, bewerten diese jedoch als unzureichend.

Berufsausbildung vor Corona
Destatis präsentiert Zahlen für 2019

Das Statistische Bundesamt (Destatis) ist für exakte Zahlen zuständig und die gibt es leider nicht tagesaktuell, sondern mit einer gewissen Verzögerung. Für das Jahr 2019 hat Destatis nun endgültige Ergebnisse über das Berufsbildungssystem vorgelegt. Somit haben im vergangenen Jahr insgesamt 513.300 Personen einen neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen, das waren 8.600 (-1,6%) weniger als 2018. Der größte Teil der Auszubildenden sind junge Männer (325.900, -1,1%), Frauen sind mit 187.400 Verträgen (-2,5%) deutlich unterrepräsentiert.
Bei den Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit ist der Trend genau umgekehrt, die Zahlen der  Neuabschlüsse von ausländischen Frauen sind gestiegen (18.960 Verträge, +3,8 %), bei den Männern ist die Zahl rückläufig (40.700 Verträge, -4,8 %), so dass die Gesamtzahl um 2,3 % sinkt.
Bei allen Neuabschlüssen lagen die Kaufleute im Einzelhandel mit 26 110 Verträgen knapp vor dem Vorjahresspitzenreiter der Kaufleute für Büromanagement (26.060).
Ihnen folgen die Berufe Kraftfahrzeugmechatroniker/-in (22.110), Verkäufer/-in (21.360) sowie Industriekaufleute (16.900).
Rund 22 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge entfallen auf diese Top-Five-Berufe. Einige Berufe entwickeln sich deutlich gegen den Trend, 16.210 neue Ausbildungsverträge von Fachinformatikern bedeuten ein Plus von 8,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Duale Berufsausbildung in Teilzeit stärken!
Ausbildungsmodell bietet Chancen für Betriebe und Auszubildende

Das Anfang 2020 in Kraft getretene geänderte Berufsbildungsgesetzes hat unter anderem die Option einer dualen Berufsausbildung in Teilzeit gestärkt. Auszubildende können mit diesem Instrument ihre tägliche oder wöchentliche Ausbildungszeit verkürzen. Aber auch bislang bestand diese Option, wenn auch nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat nun in einer aktuellen Untersuchung erstmals umfangreiche deskriptive Auswertungen zu Strukturen und Entwicklungen der Teilzeitberufsausbildung auf Basis der Berufsbildungsstatistik der statistischen Ämter des Bundes und der Länder vorgelegt. Dabei ist die Datengrundlage allerdings eher dünn, im Jahr 2018 wurden lediglich 0,4 % aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Teilzeitform vereinbart.
Die Auswertung zeigt, dass duale Ausbildung in Teilzeit ein deutlich höheres Risiko von Vertragslösungen aufweist; die Ausbildung verläuft aber bei denjenigen, die bis zur Teilnahme an der Abschlussprüfung in der Ausbildung verbleiben, mit sehr gutem Erfolg. Trotz der höheren familiären Belastungen und der niedrigeren Schulabschlüsse der Auszubildenden in Teilzeit erreichen diese hohe Erfolgsquoten – rund 92 % bestehen die Abschlussprüfung.

BMBF stellt neue Informationskampagne zur
Stärkung der beruflichen Bildung vor

Die Corona-Pandemie hat auch in der beruflichen Bildung einiges verändert, neue Anforderungen gestellt und innovative Lösungen forciert. Unter dem Motto „Die Duale Berufsausbildung – Macht die groß, die uns groß machen“ präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine neue Kampagne zur Attraktivität der beruflichen Bildung in der Presse, den Social-Media-Kanälen und in der Außenwerbung. Das Portal die-duale.de bietet laufend aktuelle Informationen zum Thema Aus- und Fortbildung, berücksichtigt dabei die Corona-Situation und präsentiert anschauliche Stories im Zusammenhang mit der Berufsbildung.

BMBF informiert über Aufstiegs-BAföG

Zum 01. August 2020 ist das neue Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, kurz AFBG oder Aufstiegs-BAföG, in Kraft getreten. Parallel dazu bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun eine neue Homepage, die über die Modernisierungen und Leistungsverbesserungen des AFBG informiert.  

Ein bisschen mehr als der Durchschnitt
Zusatzqualifikationen in der dualen Ausbildung

Etwa 250 Zusatzqualifikationen (ZQ) gibt es in der dualen Ausbildung, die meisten davon in der Zuständigkeit der Industrie- und Handelskammern, aber auch das Handwerk nutzt dieses Instrument. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat jetzt erstmals Zahlen, Daten und Fakten zu den geregelten ZQs zusammengetragen und vorgelegt. Die aufgrund einer Sonderauswertung der Datenbank „AusbildungPlus“ entstandene Publikation bietet allen Interessierten umfassende Daten und hilfreiche Informationen. Zusatzqualifikationen bieten Vorteile für Betriebe, die leistungsstarken Auszubildenden attraktive Qualifizierungen anbieten und sie damit binden möchten; ebenso spannend ist das Instrument für die jungen Menschen, die zeigen können, dass sie ihre beruflichen Kompetenzen vertieft, erweitert oder sich bereits auf einen Fortbildungsabschluss vorbereitet haben.

Chemie ist mehr
Chemie-Arbeitgeber untersuchen Ausbildungsstruktur

Alle drei Jahre erfasst der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) die Gesamtzahl der Auszubildenden in seinem Bereich und kommt dabei nicht nur zu quantitativen Erkenntnissen.
Die Umfrageergebnisse enthalten auch qualitative Aspekte, z.B. Engpass-Berufe der Branche, Nutzung digitaler Wahl- und Zusatzqualifikationen. Der zahlenmäßig ausbildungsstärkste Beruf ist der Chemikant, aber die Branche bietet insgesamt über 50 verschiedene Ausbildungsberufe und duale Studiengänge an, der größte Teil (über 70 %) entfällt auf den MINT-Bereich. Die Chemie-industrie hat sich mit ihren Ausbildungsberufen modern und zukunftsorientiert aufgestellt, dazu gehören akualisierte Ausbildungsordnungen ebenso wie moderne Wahl- und Zusatzqualifikationen, die von den Nachwuchskräften gut angenommen werden.
Wie viele andere Branchen leidet auch die Chemie unter Nachwuchssorgen. Vor allem für den Schwerpunktberuf des Chemikanten und andere naturwissenschaftliche sowie gewerblich-technische Ausbildungen fehlt es an interessierten Bewerberinnen und Bewerbern.
In der Interpretation der Ergebnisse bekennt sich der BAVC ausdrücklich zur dualen Ausbildung und dem Ausbildungsengagement der Branche.

Veranstaltungen

Online-Workshops: „Digitale Medien im Ausbildungsalltag“

Begleitend zu den seit 2016 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bundesweit angebotenen Präsenz-Workshops der Transferkampagne "Digitale Medien im Ausbildungsalltag" haben die Verantwortlichen der Roadshow-Veranstaltungsreihe im Jahr 2020 das Format "Roadshow-Online" gestartet. Praktikern aus der Berufsbildungspraxis werden Web-Seminare zu Medienkonzepten aus dem BMBF-Förderprogramm "Digitale Medien in der beruflichen Bildung" angeboten, die sich in der Praxis bewährt haben und für einen Transfer in eine Vielzahl von Branchen geeignet sind.
Beim nächsten Termin am 10. September 2020 wird BLoK - das Online Berichtsheft thematisiert.
Eine Vorstellung der Roadshow-Online finden Sie auch hier.

Fachkräftesicherung, Corona und die Zukunft der Arbeit 
DIHK startet virtuelle Panel-Reihe

Auch wenn Corona derzeit das eine oder andere Thema überlagert, strukturelle Herausforderungen wie die Fachkräftesicherung sind nach wie vor akut.
Das bei der DIHK-Service GmbH angebundene Innovationsbüro hat eine virtuelle Panel-Reihe aufgelegt, in der zentrale Fragen beleuchtet werden. Ende August startete die Reihe mit dem Thema „Ausbildung digitaler machen“, am 14. September geht es weiter mit „Arbeiten mobiler gestalten“; die individuell zugeschnittene Weiterbildung wird am 23. September aufgegriffen.
Die Themen werden jeweils von "Machern" aus Unternehmen, Vertretern der Industrie- und Handelskammern, politischen Akteuren und Wissenschaftlern erörtern.

Jetzt an "Nach-Corona" denken
AusbildungWeltweit lädt zu virtueller Informationsveranstaltung

Auch wenn es derzeit vielleicht nicht ganz einfach ist, sich vorzustellen durch die Welt zu reisen und Auslandserfahrung in der Berufsausbildung zu sammeln, irgendwann wird auch dies wieder einfacher möglich sein. AusbildungWeltweit bietet seit 2017 genau diese Chancen und fördert weltweite Aufenthalte von Auszubildenden und Ausbildungspersonal. Mit dem Programm sind Aufenthalte in den Ländern finanzierbar, die nicht vom europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ erfasst werden.
Die Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) bietet am 17. September 2020 von 14.00 bis 16.00 h eine virtuelle Infoveranstaltung
"Ihre Möglichkeiten mit dem Förderprogramm AusbildungWeltweit" an.
Die Online-Veranstaltung informiert über die Rahmenbedingungen von AusbildungWeltweit.
Dazu gehören Fragen wie: Von welchem Mehrwert berichten Auszubildende, Unternehmen und Berufsschulen? Wie funktioniert die Antragstellung? Was wird bezuschusst? Wie sind die praxisorientierten Lernaufenthalte zu gestalten?
Darüber hinaus werden Fragen beantwortet.

Publikationen

Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis (BWP)
Aktuelle Ausgabe mit Schwerpunkt Europa

Mit der Übernahme der europäischen Ratspräsidentschaft durch Deutschland für die zweite Jahreshälfte 2020 steht auch die Berufsbildung nochmals stärker als sonst im Fokus der europäischen Themen. „Berufsbildung in Europa“ ist das Schwerpunktthema der Ausgabe 3/2020 der Zeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ (BWP) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Zahlreiche Beiträge beschäftigen sich mit den europäischen Aspekten in der Berufsbildung, der Weiterentwicklung eines gemeinsamen Bildungsraums, der Stärkung der Berufsbildung in den Mitgliedsstaaten oder der Frage, wie Berufsbildung im Jahr 2035 aussehen könnte. Neben dem Schwerpunktthema gibt es breite Informationen aus der Arbeit des BIBB.

Ziemlich beste Mitarbeiter
Menschen mit Behinderung im Unternehmen 

Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) versteht sich als Dienstleister im Sinne guter Arbeit mit dem Ziel, dass Menschen ihr berufliches Potential voll entwickeln und Unternehmen kompetente und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Dabei spielt das Thema der Inklusion schon seit langem eine wichtige Rolle.
Im Auftrag des BMAS und in enger Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wurde das Projekt Unternehmens-Netzwerk INKLUSION durchgeführt. Als ein Ergebnis liegt der Leitfaden „Ziemlich beste Mitarbeiter“ zum Thema inklusiver Ausbildung vor. Hierin werden im ersten Teil eine Vielzahl erfolgreicher „Ausbildungsgeschichten“ aus dem ersten Arbeitsmarkt präsentiert, der zweite Teil fasst zusammen, was Betriebe daraus lernen können, um selbst jungen Menschen mit einer Behinderung auszubilden. 

Inklusive Führung - so funktioniert es

Ebenfalls aus dem Haus der FAW stammt das Buch „Inklusive Führung – So gelingt die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Unternehmen“, die erste und einzige deutschsprachige Veröffentlichung, die sich ausdrücklich und nur mit Fragen der Führung bei der Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung befasst. Auf 169 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Illustrationen, Fachbeiträgen, Unternehmensbeispielen und einem umfangreichen fachlichen und juristischen Infoteil bietet das Buch eine aufschlussreiche Lektüre.

Berufsorientierung für Schulabgänger:
Neue IHK-Broschüren zu den IT-Berufen und
Kaufleuten für Groß- und Außenhandelsmanagement

Die beiden jetzt überarbeiteten IHK-Broschüren „Start in den Beruf“ zeigen, wo die Chancen in den seit August novellierten Berufen liegen. Wer einen Ausbildungsplatz in den IT-Berufen sucht oder Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement werden möchte, ist mit den IHK-Broschüren gut beraten. Schulabgängern wird mit der Broschüre die Berufswahl erleichtert, Eltern sind bestens informiert und Ausbildungsbetriebe erkennen auf einen Blick, auf was in der Ausbildung zu achten ist. Die Broschüren sind über den Online-Shop der DIHK-Bildungs-GmbH erhältlich.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung e.V.
Simrockstraße 13
53113 Bonn
Deutschland

www.kwb-berufsbildung.de
kwb@kwb-berufsbildung.de
Fon: +49 (0)228 / 91523-0

Vertretungsberechtigte:
Dr. Barbara Dorn (BDA), Vorsitzende des KWB
Sven-Uwe Räß (Gesamtmetall), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Dr. Volker Born (ZDH), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein