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KWB-News Aus- und Weiterbildung


30.08.2019

Berufsbildungspolitik

Erfolgsmodell duale Ausbildung weiter stärken
Allianz für Aus- und Weiterbildung wird fortgesetzt

Ende 2014 wurde die Allianz für Aus- und Weiterbildung ins Leben gerufen, um die Attraktivität, Qualität und Leistungsfähigkeit sowie die Integrationskraft der beruflichen Bildung weiter zu stärken. Die Bundesministerien für Arbeit, Bildung und Wirtschaft, die Bundesagentur für Arbeit, BDA, BFB, DIHK und ZDH, Gewerkschaften und Länder haben jetzt die Weiterentwicklung des gemeinsamen Engagements bekräftigt.
Für die Wirtschaftsorganisationen betont DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer: „Unsere gemeinsame Allianz hat in den vergangenen vier Jahren erfolgreiche Arbeit geleistet. Trotz des Rückgangs der Schülerzahlen und des Trends zum Studium konnten die Betriebe den Abwärtstrend bei den Ausbildungsverträgen vorerst stoppen. Unser Ziel ist es weiterhin, dass kein Jugendlicher verloren geht, aber möglichst auch kein Ausbildungsplatz. Wir wollen Berufsorientierung und Ausbildungsberatung intensivieren, die hohe Qualität der Beruflichen Bildung weiter sichern und sie auch für Leistungsstarke noch attraktiver machen, z. B. durch den Ausbau von Auslandsaufenthalten und das Werben für unsere hochwertigen Fortbildungsabschlüsse.“

Jugendarbeitslosigkeit in Europa rückläufig

Mit einer Quote von unter fünf Prozent liegt die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen in Deutschland seit Jahren deutlich unter dem EU-Schnitt; insbesondere die Finanzkrise von gut zehn Jahren hatte vor allem in den Mittelmeerländern zu einer dramatischen Jugendarbeitslosigkeit geführt. In einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wird jetzt deutlich, dass sich die Situation in Europa in fast allen Ländern verbessert. Probleme bestehen jedoch nach wie vor in Kroatien, Italien und Griechenland, Ländern, die auch schon vor der Finanzkrise größere strukturelle wirtschaftliche Probleme hatten.  

Bildungsmonitor: Mehr Rückschritte als Fortschritte

Die allgemeinbildenden Schulen sind die Bildungseinrichtungen, aus denen die zukünftigen Auszubildenden in den Unternehmen kommen. Nicht nur deswegen interessiert sich die Berufsbildung auch für den größten Sektor in der Bildungslandschaft. Seit 16 Jahren liefert der Bildungsmonitor, den das Institut der deutschen Wirtschaft regelmäßig für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt, detaillierte Informationen über die Bildungssysteme der einzelnen Bundesländer. Leider sind die Ergebnisse in diesem Jahr nicht sehr erfreulich und weisen noch mehr Rückschritte auf als 2018. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Integration, die allgemeine Schulqualität und die Reduzierung der Bildungsarmut. Positive Entwicklungen gibt es in den Handlungsfeldern Internationalisierung, Förderinfrastruktur und Betreuungsbedingungen. Bei den Bundesländern steht Sachsen seit 2006 auf Platz eins, in diesem Jahr gefolgt von Bayern, das von Platz drei auf zwei aufgerückt ist. Ebenso gehört Thüringen traditionell in die Spitzengruppe. Ein Sonderkapitel „Ökonomische Bildung“ beleuchtet 2019 die oftmals erschreckend geringen Kenntnisse auf diesem Themengebiet. Daher plädieren die Autoren des Bildungsmonitors für die verbindliche Einführung eines Schulfachs Wirtschaft.

Junge Menschen gut auf die Arbeitswelt vorbereiten!
DIHK präsentiert "Schulpolitische Leitlinien 2019"

Die Erwartungen der Ausbildungsbetriebe an die Berufseinsteiger werden regelmäßig thematisiert und führen häufig zu engagierten Diskussionen. Eine besondere Rolle spielen dabei die von der allgemeinbildenden Schule zu vermittelnden Kompetenzen und Bildungsziele. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vor diesem Hintergrund seine „Schulpolitischen Leitlinien 2019“ formuliert und fordert darin unter anderem eine verstärkte Berufs- und Studienorientierung, mehr MINT- oder ökonomische Bildung, die Einführung schulischer Standards sowie eine verbesserte Lehreraus- und -fortbildung

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse nimmt zu

Seit 2012 können im Ausland erworbene Berufsabschlüsse in Deutschland anerkannt werden, das Interesse hieran nimmt stetig zu. Nach Berichten des Statistischen Bundesamtes stieg im vergangenen Jahr die Zahl der Anerkennungen um rund 20 Prozent auf über 36.000. Die meisten – rund zwei Drittel – der Anerkennungen entfallen auf den Gesundheitsbereich, darunter Krankenpfleger und Mediziner, aber auch Mangelberufe aus der dualen Ausbildung, bspw. Kältetechniker und Bauelektriker, sind mit ca. 20 Prozent vertreten. Umfassende Informationen über ausländische Berufsabschlüsse finden sich im BQ-Portal, das vom Institut der Deutschen Wirtschaft betrieben wird. Neben fast 100 Beschreibungen von Berufsbildungssystemen werden hier auch fast 3.500 ausländische Berufsprofile präsentiert.

Neue DQR-Zuordnungen 2019 /2019

Der Deutsche Qualifikationsrahmen genießt in der breiten Öffentlichkeit nach wie vor keine übermäßige Bekanntheit, bei Insidern der (Berufs)Bildungspolitik dürfte dies anders sein. Jeweils zum 1. August wird eine Liste der in den vergangenen zwölf Monaten zugeordneten Qualifikationen vorgelegt sowie die DQR-Datenbank aktualisiert. Die fast 80seitige Liste findet sich jetzt auf der DQR-Homepage unter der Rubrik „Service – Downloads“.

Berufsausbildung

Ausbildungszahlen im August 2019

497.000 Bewerberinnen und Bewerber für eine Ausbildungsstelle meldet die Bundesagentur für Arbeit Ende August für den Zeitraum von Oktober 2018 bis August 2019, dies sind 24.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. 134.000 junge Erwachsene waren im August noch auf der Suche nach einem der 556.000 gemeldeten Ausbildungsplätze, von denen noch 157.000 unbesetzt waren. Zahlreiche noch verfügbare Ausbildungsstellen finden sich aktuell im Handel und Verkauf, in Hotellerie und Gastronomieberufen, Bauberufen, in vielen Handwerksberufen wie zum Beispiel im Fleischerei- und Bäckereihandwerk, im Elektrohandwerk, in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, der Augenoptik, Hörgeräteakustik oder auch in Lager und Logistik. Vele bislang unversorgte Bewerber finden erfahrungsgemäß in den nächsten Wochen noch eine Ausbildungsstelle, auch die Nachvermittlungsphase wird noch helfen.

Abwärtstrend bei Ausbildungsverträgen vorerst gestoppt
DIHK stellt aktuelle Umfrageergebnisse vor

Auch 2019 bleiben wieder zahlreiche Ausbildungsplätze unbesetzt, aber die neue Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) bei knapp 12.500 Ausbildungsbetrieben zeigt einige positive Anzeichen auf. "Trotz der demografischen Entwicklung und der Studienneigung vieler junger Menschen ist der Abwärtstrend bei den Ausbildungsverträgen vorerst gestoppt", berichtete der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks bei der Vorstellung der Erhebung in Berlin. "Im vergangenen Jahr konnten die Betriebe insgesamt mehr Ausbildungsverträge schließen, obwohl die Schülerzahlen weiter rückläufig waren. (…) Perspektivisch müssen in den nächsten Jahren viele erfahrene Mitarbeiter in den Betrieben ersetzt werden. Wir dürfen deshalb nicht nachlassen, einen höheren Anteil der Schulabgänger für die Berufliche Bildung zu gewinnen."

BIBB-Praxisheft: "Vielfalt in der beruflichen Bildung -
Betriebliche Ausbildung von Geflüchteten erfolgreich gestalten"

Die Ausbildungswelt ist in den vergangenen Jahren immer bunter und  vielfältiger geworden und nicht zuletzt angesichts zunehmender Besetzungsprobleme sind immer mehr Unternehmen gefordert, neue Zielgruppen für die Ausbildung in den Blick zu nehmen. Großes Potenzial liegt beispielsweise in der Ausbildung junger Geflüchteter. Damit sind jedoch, so zeigt es die Erfahrung, auch neue und andere Anforderungen an die Gestaltung von Ausbildung und das Ausbildungspersonal verbunden. Zur Unterstützung hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Broschüre „Vielfalt in der beruflichen Bildung – Betriebliche Ausbildung von Geflüchteten erfolgreich gestalten“ vorgelegt, die Ausbilderinnen und Ausbildern anhand praxisnaher betrieblicher Beispiele Ansätze aufzeigt, wie im Ausbildungsalltag erfolgreich mit der Heterogenität von Auszubildenden umgegangen werden kann. Dabei lassen sich die beschriebenen Maßnahmen gleichermaßen auf die Ausbildung Geflüchteter wie auch anderer am Ausbildungsmarkt benachteiligter Jugendlicher anwenden.

Erhebliche Unterschiede im Ansehen dualer Ausbildungsberufe
BIBB veröffentlicht Studie zum Image von Berufen

Rund 9.000 in Deutschland lebenden Personen ab 15 Jahre wurden vom Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität (TU) Braunschweig zum Ansehen der 25 am stärksten besetzten dualen Ausbildungsberufe in Deutschland befragt. Besonders gut angesehen sind den Einschätzungen zufolge die Berufe Fachinformatiker/-in und Mechatroniker/-in, Industriekaufleute, Kfz-Mechatroniker/-innen, Elektroniker/-innen, Maler/-innen und Lackierer/-innen sowie Kaufleute im Groß- und Außenhandel. Ein deutlich geringes Ansehen genießen Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk oder Koch/Köchin. Die noch laufende Studie ist Teil des BIBB-Forschungsprojekts „Berufe in Deutschland: Gesellschaftliche Wahrnehmung und Persönlichkeitseigenschaften“. Erste Projektergebnisse sind in der neuen Ausgabe der BIBB-Fachzeitschrift „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis – BWP“, Heft 4/2019, veröffentlicht.

WorldSkills 2019 in Kasan
Deutsche Azubis bringen Titel nach Hause

Zwei Weltmeister, drei Bronzemedaillengewinner und 19 Exzellenzmedaillenträger, das ist die offizielle Bilanz des deutschen Teams bei den WorldSkills 2019 im russischen Kasan. Vom 22. Bis 27. August trafen sich 1.350 junge Fachkräfte aus 63 Ländern, um ihre beruflichen Kompetenzen in 56 Disziplinen zu messen. Das deutsche Team war mit 100 Personen angereist. „Alle haben grandios gekämpft und zusammen große Leistungssprunge hervorgebracht“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. Die Weltmeistertitel errangen Fliesenleger Janis Gentner (21) aus Dewangen, Baden-Württemberg, sowie Alexander Bruns (21) aus Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz als weltbester Zimmerer. Die Bronzemedaillen gingen in den Bereich Stahlbetonbau, Future Skill Robot Systems Integration sowie Future Skill Industry 4.0. Schon die letztgenannten Disziplinen zeigen, dass die Wettbewerbe nicht eins zu eins mit den deutschen dualen Ausbildungsberufen vergleichbar sind. Auch die Wettbewerbsanforderungen decken sich nicht unbedingt mit dem Anspruch einer vollständigen beruflichen Handlungskompetenz.
Auf der Homepage von WorldSkills Germany gibt es weitere Infos und Impressionen aus Kasan.

Weiterbildung

Weiterbildungsförderung in Deutschland –
f-bb veröffentlicht Analyse ausgewählter Instrumente

Die im aktuellen Koalitionsvertrag vereinbarte Nationale Weiterbildungsstrategie wurde erarbeitet und im Juni 2019 veröffentlicht. Mit der Strategie wollen die beteiligten Partner u. a. Fortbildungsabschlüsse und Weiterbildungsangebote verbessern, die Weiterbildungsberatung stärken sowie die bereits erworbenen Kompetenzen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der beruflichen Bildung sichtbar machen. Darüber hinaus erhebt die Initiative den Anspruch „alle Weiterbildungsprogramme des Bundes und der Länder zu bündeln, sie entlang der Bedarfe der Beschäftigten und der Unternehmen auszurichten und eine neue Weiterbildungskultur zu etablieren“.
Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat nun ausgewählte Weiterbildungsprogramme analysiert und im Rahmen einer Veröffentlichung systematisch gegenübergestellt. Als zentrale Empfehlung spricht sich das f-bb dafür aus, öffentlich finanzierte berufliche Weiterbildungsförderung dort anzusetzen, wo Betriebe und Beschäftigte nicht aus eigenem Interesse aktiv werden oder die Hürden so hoch sind, dass die persönliche Motivation nicht ausreicht, um Weiterbildung zu realisieren. „Dabei sind nicht nur finanzielle, sondern auch zeitliche Hürden zu senken“, erläutert Dr. Iris Pfeiffer, Autorin der Studie und f-bb-Geschäftsführerin. „Die meisten bereits bestehenden Fördermöglichkeiten wie Bildungsgutscheine, Aufstiegs-BAföG und eine Förderung nach dem Qualifizierungschancengesetz reduzieren nur die direkten Kosten von Weiterbildung. Freizeitverlust und Konflikte mit Familienaufgaben stellen aber mindestens ebenso hohe Hindernisse dar.“ Die Publikation gibt außerdem Anregungen für die weitere Verbesserung der öffentlichen Weiterbildungsförderung, so beispielsweise die Bekanntheit bestehender Angebote zu steigern.

Hochschul-Bildungs-Report des Stifterverbandes:
Stagnation bei Weiterbildung

Der seit 2013 jährlich erscheinende Hochschul-Bildungs-Report von Stifterverband und McKinsey misst in sechs Handlungsfeldern anhand von 70 Indikatoren, inwieweit sich der Hochschulbildungssektor den im Rahmen der Bildungsinitiative für das Jahr 2020 gesetzten Zielen annähert und gibt Handlungsempfehlungen ab. Fokusthema des diesjährigen Reports ist die wissenschaftliche Weiterbildung (quartäre Bildung). Dabei fällt auf, dass der Anteil der Studierenden in Teilzeit-, Fern- oder Weiterbildungsstudium auf niedrigem Niveau stagniert, obwohl die mehr als 600 im Rahmen des Reports befragten Unternehmen einen erheblichen steigenden Personalbedarf voraussehen. Die Unternehmen haben dies erkannt und sind zu 85 % in der Weiterbildung aktiv; sie investieren jährlich über 33 Mrd. Euro in die Weiterbildung ihrer Beschäftigten.

Publikation

„Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler fördern und fordern“
neue Handreichung für SCHULEWIRTSCHAFT vor Ort

Leistungsstarke, leistungsbereite und besonders begabte Schülerinnen und Schüler sind seit einiger Zeit in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Leistung „funktioniert“ nicht automatisch – es braucht auch fördernde Bedingungen, wenn der Erfolg keine Glückssache bleiben soll. Leistungsförderung in der Schule ist daher auch ein Beitrag zur Chancengerechtigkeit. In der „Förderstrategie für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler“ der Kultusministerkonferenz werden Unternehmen als Partner für die Förderung ausdrücklich erwähnt. Die Initiative SCHULEWIRTSCHAFT greift das Thema daher gerne auf. Die neue Handreichung enthält praktische Checklisten, um Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren und die Arbeit vor Ort zu unterstützen. Hinweise auf gute Beispiele, Angebote und Links runden die Publikation ab.

Veranstaltungen

Dual ausgebildete Fachkräfte – auch im Ausland
BMWi-DIHK-Konferenz zum "Skills Experts"-Programm

Deutsche Unternehmen mit internationalen Aktivitäten haben oft Schwierigkeiten, vor Ort gut qualifizierte Nachwuchskräfte zu rekrutieren. Abhilfe schaffen soll auch das "Skills Experts"-Programm, das Sie am 2. Oktober 2019 bei einer Konferenz in Berlin kennenlernen können. Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) lädt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) zu der Veranstaltung "Fachkräftesicherung deutscher Unternehmen im Ausland" in seine Räume ein. Dort erfahren interessierte Unternehmen Wissenswertes über das vom BMWi geförderte und zusammen mit dem DIHK durchgeführte "Skills Experts"-Programm, das vor allem kleine und mittlere Betriebe im Ausland bei der Qualifizierung lokaler Fachkräfte unterstützt. Ziel des Programms ist es, über das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) weltweit vergleichbare und qualitätsgesicherte Dienstleistung für Unternehmen anzubieten, die ihre Fachkräfte vor Ort dual nach deutschem Vorbild ausbilden oder entsprechendes planen. In Berlin werden am 2.Oktober die Details erläutert und die konkreten Angebote vorgestellt, mit denen AHKs, DIHK sowie Industrie- und Handelskammern deutsche Unternehmen bei der Fachkräftesicherung im Ausland helfen. Die Teilnehmer erfahren zudem, wie die AHKs deutsche Investoren vor Ort unterstützen, welche Erkenntnisse das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer Studie zu dualen Ausbildungselementen im Ausland gewonnen hat, oder welche Synergieeffekte zwischen Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit möglich sind. In Podiumsdiskussionen werden die bisherigen Erfahrungen mit dualen Berufsausbildungsprogrammen erörtert und die Herausforderungen diskutiert, vor denen die Fachkräftequalifizierung für deutsche Unternehmen weltweit steht. Das Konferenzprogramm klingt ab 15 Uhr bei einem Get-together aus.

AusbildungWeltweit

Das Programm „AusbildungWeltweit“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ergänzt seit 2018 die bekannten Förderprogramme von ERASMUS+ und ermöglicht jungen Auszubildenden lehrreiche und spannende Aufenthalte außerhalb der Europäischen Union. Fast 400 weltweite Aufenthalte in knapp 60 Vorhaben wurden in der ersten Antragsrunde 2019 gefördert. Für den 13. November 2019 hat das BMBF jetzt eine Informationsveranstaltung in Berlin angekündigt. Nähere Informationen sind ab Mitte September auf der Homepage des Programms verfügbar.

Wettbewerb

Foto-Wettbewerb für Azubis bei Instagram

Ein Instagram-Fotowettbewerb ist ein Beitrag des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums zur diesjährigen Woche der Berufsbildung. Unter #likemyhandwerk2019 können Auszubildende vom 26. August bis 21. Oktober 2019 Bilder über ihre Ausbildung und ihren Beruf auf Instagram posten und so am Wettbewerb, bei dem es ein iPad zu gewinnen gibt, teilnehmen. Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen, die über die nötigen Nutzungsrechte an den Bildern verfügen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Ministeriums.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung e.V.
Simrockstraße 13
53113 Bonn
Deutschland

www.kwb-berufsbildung.de
kwb@kwb-berufsbildung.de
Fon: +49 (0)228 / 91523-0

Vertretungsberechtigte:
Dr. Barbara Dorn (BDA), Vorsitzende des KWB
Sven-Uwe Räß (Gesamtmetall), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Dr. Volker Born (ZDH), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein