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KWB-News Aus- und Weiterbildung


03.05.2019

Berufsbildungspolitik

BDA und BDI: Mit einer starken Wirtschaft für ein starkes Europa

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben gemeinsam „10 Ziele für ein starkes Europa“ formuliert. In einer gemeinsamen Broschüre bekennen sich BDA-Präsident Ingo Kramer und BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf klar zu Europa und unterstreichen die Bedeutung der europäischen Integration als Voraussetzung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft. Mit „10 Zielen für ein starkes Europa“ benennen sie die Vorteile der EU-Mitgliedschaft, gleichzeitig weisen sie aber auch auf Schwächen und Fehlentwicklungen hin. BDA und BDA schlagen konkrete Maßnahmen vor, wie Europa wirtschaftlich und politisch vorangebracht werden sollte.

Berufsbildungsbericht 2019:
Licht und Schatten

Das Bundeskabinett hat sich Mitte April mit dem Berufsbildungsbericht 2019 befasst und den Bericht der Öffentlichkeit vorgelegt. Aus der Sicht der Wirtschaft ist besonders erfreulich, dass trotz sinkender Schulabgängerzahlen wiederholt mehr Ausbildungsverträge als in den Vorjahren abgeschlossen wurden. Gleichzeitig konnten aber auch zahlreiche Ausbildungsplätze nicht besetzt werden und aufgrund der bekannten Matchingprobleme blieben auch Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Für Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, Ausbildungsplätze zu besetzen, der Markt hat sich zugunsten der Ausbildungssuchenden verändert. Der Berufsbildungsbericht 2019 ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) abrufbar. Teil des Berichts sind auch die Stellungnahmen der Beauftragten der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Länder im Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
Ausführliches Datenmaterial zur Berufsbildung findet sich im BIBB-Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2019, der auf der BIBB-Homepage in einer VORLÄUFIGEN Form zum Download bereitsteht. Die gedruckte Ausgabe steht voraussichtlich ab Juli 2019 zur Verfügung.

Sozialpartner legen Vorschlag zur Mindestausbildungsvergütung vor

Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestvergütung für Auszubildende stellt(e) einen der schwerwiegendsten Streitpunkte bei der Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes dar. Der Knoten, den die Politik nicht lösen konnte, wurde durch einen gemeinsamen Vorschlag der Sozialpartner zerschlagen. In einem gemeinsamen Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) wurde ein Vorschlag präsentiert, der einen Einstieg von € 515 im ersten Ausbildungsjahr als Mindestvergütung vorsieht. Mit jedem Ausbildungsjahr steigt die Mindestsumme um € 100. Bis 2023 sollen die Vergütungen jährlich zusätzlich um € 35 pro Monat angehoben werden. Danach soll der Azubi-Mindestlohn entsprechend der Entwicklung der tariflichen Durchschnittserhöhungen „automatisch per Rechtsverordnung“ angepasst werden. Ein weiteres wichtiges Detail ist der Tarifvorrang. Tarifvertragliche Vereinbarungen zur Ausbildungsvergütung sollen „grundsätzlich Vorrang vor der gesetzlichen Mindestausbildungsvergütung“ haben.

Eckpunkte zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes
("Meister-BAFöG")

Die Novellierung des sog. „Meister-BAFöG“ ist im Koalitionsvertrag vorgesehen, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat nun die geplanten Eckpunkte vorgelegt. Es ist vorgesehen, sowohl die Fördermöglichkeiten als auch die Leistungen des AFBG durch die Novelle deutlich zu erweitern. Dafür ist u.a. bis Ende der Legislaturperiode eine Aufstockung der Förderung um rund 350 Mio € vorgesehen. Das neue AFBG soll zum Sommer 2020 in Kraft treten, ein Referentenentwurf wird für Ende Mitte 2019 erwartet. Seitens der Wirtschaft wird positiv bewertet, dass der nicht rückzahlbare Zuschussanteil von 40 auf 50 % erhöht werden soll, ebenso soll der Bonus bei erfolgreich absolvierter Prüfung von 40 auf 50 % erhöht werden. Ein kompletter Erlass der Darlehensschulden ist möglich, wenn ein Unternehmen gegründet und zusätzlich mindestens ein Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz binnen fünf Jahren geschaffen wird. Auch sollen zukünftig Maßnahmen auf DQR-Stufe 5 mit einem Umfang von 200 Stunden förderfähig sein. Kritisch ist zu bewerten, dass Mehrfachförderungen nur vertikal möglich bleiben, damit ist es zum Beispiel nicht möglich, eine zweite Meister-Fortbildung fördern zu lassen.

Neuer Chef für das Cedefop

Die EU-Kommission hat Anfang April beschlossen, den deutschen Siemens-Manager Jürgen Siebel zum Direktor des Europäischen Zentrums für die Förderung der Berufsbildung (CEDEFOP) in Thessaloniki, Griechenland, zu ernennen. Jürgen Siebel ist seit 1999 bei Siemens in verschiedenen Positionen im Bereich Personalmanagement und -entwicklung tätig, seit 2004 auch in leitenden Positionen. Zuletzt war er Head of Strategy, Portfolio, and International Operations bei Siemens Professional Education, München, Deutschland. Das Cedefop (Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung) ist eine Agentur der EU. Aufgabe des Zentrums ist es, der Europäischen Kommission, den Mitgliedstaaten und den Sozialpartnern Fakten und Forschungsergebnisse über Trends, die sich auf die Berufsbildung auswirken, zur Verfügung zu stellen und die Ausarbeitung und Umsetzung von europäischen Strategien zur Berufsbildung zu unterstützen. Die 1975 gegründete Agentur entwickelt auch europäische politische Konzepte für die Berufsbildung.

"Jetzt die Arbeit von morgen mit künstlicher Intelligenz gestalten: Tools für die betriebliche Praxis“

Künstliche Intelligenz birgt für die deutsche Wirtschaft ein enormes Wachstumspotenzial. Doch wie können diese Potenziale von den kleinen und mittleren Unternehmen ( KMU ) genutzt werden? Fehlendes Wissen über die Funktionsweise, den Nutzen und die konkrete Anwendung und Einführung von KI kann Führungskräfte und Beschäftigte verunsichern - gerade KMU, die sich oftmals wegen fehlender Kapazitäten wenig mit übergeordneten Themen auseinandersetzen. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Prävention 4.0“ wurden 78 Hilfen zur Gestaltung der Arbeit mit KI entwickelt. Die Umsetzungshilfen Arbeit 4.0 unterstützen bei der Integration von autonomen technischen Systemen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, wie einzelne oder verkettete smarte Arbeitsmittel, selbstfahrende Fahrzeuge, smarte Personaleinsatzplanung, Messenger Dienste. Sie decken eine Vielfalt an Themen ab wie Datensicherheit, Datenschutz, Personalführung, Kompetenzentwicklung, Prozessoptimierung, Nutzung von Drohnen oder Clouds, Beschaffung, Persönliche Schutzausrüstung oder Gefährdungsbeurteilung 4.0.

IHK Schwaben als Impulsgeber für Berufliche Exzellenz- und Innovationszentren in der EU

Die Berufliche Bildung ist seit langer Zeit auch innerhalb der Europäischen Union ein wichtiges Thema. In der EU-Kommission werden Überlegungen angestellt, ab 2021 über das Bildungsprogramm ERASMUS+ ein europäisches Netzwerk von „Centres of Vocational Excellence (CoVE)“ aufzubauen. Dabei sollen Berufsbildungsakteure und Berufsbildungsanbieter mit innovativen und exzellenten Methoden und Projekten innerhalb der EU identifiziert und miteinander vernetzt werden. Damit würde ein Pendant zu den vom französischen Präsidenten Macron ins Leben gerufenen „Europäischen Exzellenzuniversitäten“ kreiert. Auf Einladung der Europäischen Kommission hat der Geschäftsbereichsleiter Berufliche Bildung der IHK Schwaben, Oliver Heckemann, Mitte März vor den für Berufliche Bildung zuständigen Direktoren bzw. Abteilungsleitern in den EU-Mitgliedstaaten ein Impulsreferat zu dieser Thematik gehalten. Themen waren die Partnerschaften und Kooperationen mit Bildungsakteuren in Schwaben samt innovativen Aktionen seiner IHK.

Deutschland und Frankreich bündeln Expertise in der Berufsbildungsforschung

Künftig werden das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und sein französisches Partnerinstitut in Marseille Centre d’études et de recherches sur les qualifications (CEREQ) bei internationalen Vergleichsstudien, bei der Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Forschungsaktivitäten, zum Beispiel zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf Ausbildung, Qualifikationen, Kompetenzen und Beschäftigung, zu Fragen der Inklusion oder des institutionellen Rahmens und der Akteure der Berufsbildung noch enger zusammenarbeiten. Gemeinsame Veröffentlichungen und Vorträge auf wissenschaftlichen Konferenzen sowie ein verstärkter Austausch von Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern runden die neue Vereinbarung ab.
„Mit diesem Schritt zur weiteren Vertiefung unserer bereits seit 1990 andauernden guten und vertrauensvollen Kooperation schlagen wir ein neues Kapitel auf. Wir wollen gemeinsam den am 22. Januar 2019 zwischen den Regierungen Deutschlands und Frankreichs geschlossenen ‚Aachener Vertrag‘ mit Leben füllen, der in Artikel 10 eine engere Zusammenarbeit und die Schaffung deutsch-französischer Exzellenzinstrumente für Forschung, Ausbildung und Berufsbildung vorsieht“, betonte BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Bonn. „BIBB und CÉREQ werden aufgrund der wachsenden globalen Herausforderungen ihre Expertise unter anderem durch gemeinsame vergleichende und grenzüberschreitende Forschungsprojekte bündeln.“

MILLA findet keine Unterstützung im Bundesminsterium für Bildung und Forschung

Das Stichwort „Milla – Modulares interaktives lebensbegleitendes Lernen für alle“ hatte Ende 2018 die Weiterbildungslandschaft in Deutschland elektrisiert. Nach dem Plan einiger CDU-Bildungspolitiker sollte das Konzept die Weiterbildung revolutionieren und mit einem jährlichen Volumen von drei Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt möglichst viele Angebote bündeln und zertifizieren. Als Anreiz für eine erfolgreiche Weiterbildung war daran gedacht, den Absolventinnen und Absolventen Prämien in Aussicht zu stellen. Zahlreiche Weiterbildungsexperten hatten die Idee kritisch kommentiert und sehen sich in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag bestätigt. Dort heißt es, die Bundesregierung „beabsichtigt derzeit nicht, den Weiterbildungsmarkt durch eigene Qualitätsstandards und Auswahlkriterien zu regulieren“.
Mehr Klarheit könnte die Nationale Weiterbildungsstrategie bringen, die „voraussichtlich im Sommer 2019“ vorliegen dürfte.

Berufsausbildung

Ausbildungsmarkt: Etwas mehr Stellen, etwas weniger Bewerber

418.000 Bewerber für eine Ausbildungsstelle meldeten sich von Oktober 2018 bis April 2019 bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern, damit liegt die Zahl ca. 10.000 unter dem Vorjahreszeitraum. 251.000 Ausbildungsinteressierte waren im April noch auf der Suche, ihnen stehen 268.000 derzeit unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. Die Gesamtzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen beträgt aktuell 480.000, das sind 5.000 mehr als vor einem Jahr. Die meisten Angebote gibt es für angehende Kaufleute im Einzelhandel (30.000), für Kaufleute für Büromanagement (19.000) sowie für Verkäuferinnen und Verkäufer (18.000). Erfahrungsgemäß ist der Ausbildungsmarkt im April aber noch sehr stark in Bewegung, für eine fundierte Bewertung ist es zu früh.

Publikationen

Neues Kommunikationsformat:
BDA AGENDA

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) organisiert als Spitzenverband die sozial- und wirtschaftspolitischen Interessen der gesamten deutschen Wirtschaft. Durch ihre Verankerung in den Betrieben versteht sie sich als authentische Stimme der deutschen Arbeitgeber und erhebt den Anspruch, Meinungsführerin in allen wichtigen sozial- und wirtschaftspolitischen Debatten zu sein. Mit der BDA AGENDA bieten die Arbeitgeber nun ein neues digitales Informationsangebot. Ziel ist, den Leserinnen und Lesern mit dem neuen Kommunikationsangebot das Wichtigste in aller Kürze zu präsentieren. 

DIHK-Broschüre
„Top Abschlüsse. Top Perspektiven.“

Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung, Höhere oder höherqualifizierende Berufsbildung – wie auch immer die Begrifflichkeit lautet, dahinter steckt immer eine anspruchsvolle und lohnende Qualifikation der beruflichen Praxis. Die Karrieremöglichkeiten in Industrie, Handel und Dienstleistung sind extrem vielfältig und können auf ganz unterschiedlichen Wegen erreicht werden. Mit ihrer Broschüre „Top Abschlüsse. Top Perspektiven.“ schildert die DIHK-Bildungs-GmbH zehn individuelle Porträts, die exemplarisch aufzeigen, dass die berufliche Weiterbildung jedem offensteht, konsequent mit der beruflichen Praxis verknüpft ist und vielfältige individuelle Karrieren ermöglicht. Vom Ausbilder und Berufsschullehrer über den selbstständigen Tauchermeister bis hin zur Weinberaterin werden beispielhaft zehn berufliche Lebenswege präsentiert, die nicht zuletzt als Anregung dienen und Lust auf Weiterentwicklung wecken.

Wege in den Beruf
BWP 2/2019 thematisiert die „zweite Schwelle“

Wie gelingt nach der Ausbildung der erfolgreiche Start in das Berufsleben?
Welche Rolle spielt die eigene Persönlichkeit?
In welchem Verhältnis stehen erlernter und ausgeübter Beruf zueinander?
Welche Unterstützung benötigen Jugendliche mit Handicap?

Diese und viele andere Fragestellungen werden in der aktuellen Ausgabe 02/2019 der Zeitschrift Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aufgegriffen und diskutiert.

IHK-Magazin für Berufsbildung – POSITION II/2019 erschienen

Der „Generation Like“ richtig Feedback geben – so lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe von POSITION, dem Berufsbildungsmagazin der IHK-Organisation. Darüber hinaus werden weitere Themen wie bspw. die Arbeit der Senior-Experten, kreative Bewerbungsgespräche, Auslandserfahrungen, Knigge im Ausbildungsalltag und weitere aktuelle Fragen in anschaulicher und praxisorientierter Form angesprochen.

Bildung schafft Wirtschaft!
WorldSkills Germany-Magazin präsentiert 13. Ausgabe

In seiner jüngsten Ausgabe widmet sich das Magazin von WorldSkills Germany im Schwerpunkt der Frage, welche Bedeutung (Aus)Bildung für die Wirtschaft hat. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Berichte über die aktuellen Wettbewerbe, Trends und best-practice-Beispiele rund um die berufliche Bildung.

Auszeichnung

Inklusionspreis für die Wirtschaft 2019 geht an fünf Unternehmen

2012 wurde der Inklusionspreis für die Wirtschaft erstmals vom UnternehmensForum ausgelobt, seither haben bereits mehr als 240 Unternehmen den Preis, der von der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dem UnternehmensForum sowie der Charta der Vielfalt vergeben wird, erhalten. Ziel ist es, möglichst vielen Unternehmen den Mehrwert von Inklusion aufzuzeigen. Dafür werden gute Unternehmensbeispiele bei der Beschäftigung und Ausbildung von Mitarbeitenden mit Behinderungen sichtbar gemacht und das Wissen um Erfolg und Chancen von Inklusion geteilt.
Der 2019 unter Schirmherrschaft von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil verliehene Preis geht an fünf ganz unterschiedliche Unternehmen:
Daimler, Deutsche Telekom, Zalando Logistics, Quick Line Transportdienstleister und Schär Werkzeughandel. 
Unternehmenspräsentationen und die jeweiligen inklusiven Ansätze finden sich auf der Homepage des Inklusionspreises für die Wirtschaft.

Ausschreibungen

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2019:
"Persönlichkeit gefragt! Bildung, die Werte vermittelt und für Demokratie begeistert"

In diesem Jahr wird der „Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung“ zum 20. Mal ausschrieben, unterstützt wird der Preis von der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Bahn AG. Bewerbungen sind seit Ende April und bis zum 15. August möglich. Gesucht werden erfolgreiche Projekte, die junge Menschen auf ihrem Weg der Persönlichkeitsbildung unterstützen und ihnen die Fähigkeiten und das Interesse vermitteln, um unsere Demokratie aktiv mitzugestalten. Traditionell wird der Arbeitgeberpreis in den vier Kategorien frühkindliche, schulische, berufliche sowie
hochschulische Bildung ausgeschrieben und ist in jeder Kategorie mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden beim Deutschen Arbeitgebertag am 12. November 2019 in Berlin ausgezeichnet. Eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik wählt die Preisträger aus.
BDA-Vizepräsident und Juryvorsitzender Dr. Gerhard F. Braun erklärt hierzu: "Es macht mich sehr stolz, dass der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung dieses Jahr sein 20. Jubiläum feiert. Die Arbeitgeber in Deutschland zeichnen mit diesem Preis seit 20 Jahren Best Practice-Beispiele aus, die unser Bildungssystem besser machen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können. 2019 legen wir ganz bewusst den Schwerpunkt auf Persönlichkeitsbildung, Wertevermittlung und Demokratieerziehung. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Europa und weltweit unterstreichen wir damit einmal mehr die politische Aktualität unseres Preises."

IHK-Bildungspreis startet in eine neue Runde

Gesucht wird das Besondere:
Pioniere, Strategen und Querdenker, die den hohen Stellenwert der Beruflichen Bildung für die unternehmerische Leistungsfähigkeit und für ihre Mitarbeiter erkannt haben, sollen für überdurchschnittliches betriebliches Engagement ausgezeichnet werden.
Der von der Otto Wolff Stiftung gestiftete IHK-Bildungspreis steht für den ganzheitlichen Erfolg von beruflicher Aus- und/oder Weiterbildung und wird in drei Kategorien verliehen: an kleine Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, mittlere Betriebe mit einer 50- bis 500-köpfigen Belegschaft und an große Unternehmen, die mehr als 500 Menschen beschäftigen. Darüber hinaus kann ein Sonderpreis vergeben werden, wenn eine der eingegangenen Bewerbungen nicht alle Kriterien für den Hauptpreis erfüllt, das Konzept aber besonders vielversprechend erscheint.
Die Bewerbungsfrist für den IHK-Bildungspreis 2020 läuft vom 29. April bis 31. Mai 2019. In einem ersten Durchgang gibt es einen Fragebogen, anhand dessen der eigene Ansatz zur betrieblichen Bildung dargestellt wird. In einer zweiten Stufe kann dann im Sommer 2019 die Bewerbung detaillierter präsentiert werden.
Die Endausscheidung und Preisverleihung findet am 10. Februar 2020 im Rahmen einer Abendveranstaltung in Berlin statt.
Den Siegern winkt ein Preisgeld, das zur Spende an gemeinnützige, mit der Förderung der Beruflichen Bildung befasste Organisationen vorgesehen ist. Darüber hinaus profitieren alle Finalisten von den vorab vom DIHK produzierten Filmbeiträgen über ihre Bildungsaktivitäten, die sie im Anschluss für eigene Zwecke nutzen können.


Veranstaltungen

Letzte Plätze für kaufmännische KWB-Ausbildungsleitertagung am 23./24.05.2019 in Düsseldorf

Die diesjährige KWB-Tagung für kaufmännische Ausbildungsverantwortliche findet am 23./24. Mai in Kooperation mit Vodafone und der IHK zu Düsseldorf auf dem Vodafone Campus statt. Unter dem Titel "Ausbilden in neuen Arbeitsweilten" gibt es Gelegenheit, sich mit der Ausbildungs- und Arbeitswelt von morgen zu beschäftigen, agile Methoden auszuprobieren und sich mit anderen Ausbildungsengagierten auszutauschen und zu vernetzen. Noch stehen einige Plätze zur Verfügung, Programm und Anmeldeunterlagen finden Sie auf der KWB-Homepage.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung e.V.
Simrockstraße 13
53113 Bonn
Deutschland

www.kwb-berufsbildung.de
kwb@kwb-berufsbildung.de
Fon: +49 (0)228 / 91523-0

Vertretungsberechtigte:
Dr. Barbara Dorn (BDA), Vorsitzende des KWB
Sven-Uwe Räß (Gesamtmetall), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Dr. Volker Born (ZDH), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein