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KWB-News Aus- und Weiterbildung


05.11.2018

Berufsbildungspolitik

Ausbildungsmarktbilanz 2017/2018
Mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber

„Erstmals nach 1994 war die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen höher als die Zahl der gemeldeten Bewerber. Allerdings haben regionale, berufliche und qualifikatorische Ungleichgewichte weiter zugenommen. In der Folge blieben erneut deutlich mehr Ausbildungsstellen unbesetzt als im letzten Jahr. Gleichzeitig hat sich auch die Zahl der unversorgten Bewerber leicht erhöht.“, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, bei der Vorstellung der Bilanz des Berufsberatungsjahres 2017/2018. Insgesamt 565.300 Berufsausbildungsstellen wurden von Oktober 2017 bis September 2018 gemeldet, dies sind gut 20.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Bis zum 30. September 2018 konnten insgesamt rund 489.000 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen werden, so die bislang vorliegenden Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, des Handwerkskammertages sowie der Kammern der Freien Berufe. Das sind ca. 8.500 mehr als vor einem Jahr. Sowohl regional wie auch bei den Berufen selbst bestehen jedoch weiterhin große Unterschiede. In Süddeutschland, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern , im Saarland und in Hamburg sind deutlich mehr Ausbildungsstellen als Bewerber gemeldet. Im Gegensatz dazu fehlen betriebliche Ausbildungsstellen vor allem in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Wer in Hotel- und Gaststättenberufe oder in manche Handwerksberuf gehen möchte, hat meist sehr gute Chancen auf eine Ausbildungsstelle. Schwieriger wird es in der Informatik, in der Kfz-Technik, bei Büro- und Verwaltungsberufen oder in der (Zahn-)Medizinischen Fachassistenz; auch Tischler wollen mehr Jugendliche werden als Lehrstellen im Angebot sind. Ende September 2018 waren noch 57.700 Ausbildungsstellen unbesetzt (+8.700 gegenüber dem Vorjahr). Gleichzeitig suchten noch 24.500 Bewerber einen Ausbildungsplatz. Diese haben jetzt noch eine Chance im Rahmen der Nachvermittlung.

DigitalPakt Schule
BDA macht sich weiterhin für Berufsschulen stark

Bund und Länder sind fest entschlossen, mit dem im Koalitionsvertrag vorgesehenen DigitalPakt Schule eine Infrastruktur- und Ausstattungsoffensive für die Schulen zu starten. Im Herbst soll dafür der Weg mit einer Grundgesetzänderung frei gemacht werden. Die beruflichen Schulen sind hierbei ausdrücklich als gleichberechtigt vorgesehen. Die konkrete Förderung wird sich an den örtlichen Bedarfen und den vorgelegten Digitalisierungskonzepten der Schulen orientieren. 
Dr. Gerhard F. Braun, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, ruft Unternehmen und ihre Ausbildungsverantwortlichen dazu auf, Berufsschulen für diese Thematik zu sensibilisieren und - wenn nicht schon geschehen - zeitnah ein individuelles Digitalisierungskonzept zu erarbeiten. 

Ordnungsarbeit Thema einer Kleinen Anfrage der FDP im Deutschen Bundestag

Die Anzahl und Dauer von Ordnungsverfahren, die Verfahren bei der Aktualisierung von Ausbildungsordnungen, die handelnden Institutionen sowie zahlreiche weitere Detailfragen standen im Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage, die die FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung gerichtet hat. Zwischenzeitlich liegt die Antwort als Drucksache 19/5287 vor und fasst auf acht Seiten die wesentlichen aktuellen Themen der beruflichen Ordnungsarbeit zusammen.

Erfolgsmodell Willkommenslotsen

Seit 2016 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Willkommenslotsen zur Unterstützung der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Zwischenzeitlich unterstützen 178 bei Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft angesiedelte Willkommenslotsen Betriebe bei der Fachkräftegewinnung durch Flüchtlinge. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2018 haben die Willkommenslotsen über 5.000 Flüchtlinge in Betriebe vermittelt, sei es in Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierungen, Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisse. Allein im ersten Halbjahr wurden gut 1.300 junge Menschen in Ausbildung vermittelt. Im Vorjahr waren dies knapp 2.000. 
In den Handwerksorganisationen stehen den Unternehmen 70 Willkommenslotsen zur Seite. Der Erfolg ist hier überdurchschnittlich, rund die Hälfte aller Vermittlungen laufen im Handwerk.
Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Deutschen Handwerks:
„Wir danken dem Bundeswirtschaftsministerium dafür, dass die Willkommenslotsen ein weiteres Jahr unsere Betriebe unterstützen können. Denn die rechtlichen Rahmenbedingungen sind immer noch ein Dschungel und erschweren die Integration. Hier kann man die Unternehmen nicht alleine lassen. Es zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass 2019 die Integration längst noch nicht abgeschlossen sein wird. Eine Fortsetzung der Förderung über 2019 hinaus ist unbedingt erforderlich. Um die Fachkräfte dauerhaft in unserer Wirtschaft zu halten, müssen auch bezüglich der Familienzusammenführung noch viele Integrationsschritte erfolgen.“

BDA, DIHK und ZDH treten der Initiative Klischeefrei bei
Ziel des Bündnisses ist eine vorurteilsfreie Berufswahl

Für eine Berufsorientierung ohne Geschlechter-Stereotype setzt sich die Initiative Klischeefrei ein. Ab Oktober beteiligen sich die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) an diesem Bündnis aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung. Die Aktionspartnerschaft wurde von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angestoßen und setzt sich für eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees ein. Die Schirmherrschaft hat Elke Büdenbender, Juristin und Deutschlands "First Lady". "Nach wie vor orientieren sich Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland sehr unterschiedlich", heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von BDA, DIHK und ZDH. Dies gelte für Ausbildungswege, Ausbildungsberufe und Studiengänge gleichermaßen. "Besonders beliebt bei Mädchen ist beispielsweise die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement, zur medizinischen Fachangestellten oder zur Kauffrau im Einzelhandel. Jungen dagegen werden am häufigsten Kraftfahrzeugmechatroniker, Industriemechaniker und Elektroniker. Ziel von Klischeefrei ist es, realistische Berufsbilder unabhängig vom Geschlecht zu vermitteln und eine Berufswahl frei von Rollenbildern zu ermöglichen. Mädchen und Jungen werden dabei unterstützt, ihre Talente und Potenziale zu entfalten, um Berufe zu finden, die zu ihren individuellen Stärken und Interessen passen. Dies kann bspw. durch Praktika geschehen. Kammern und Verbände können dabei sehr hilfreich sein."

Enquete-Kommission „Berufliche Bildung“

In unserem letzten Newsletter hatten wir über die Konstituierung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages berichtet und unter anderem auf die von den Fraktionen berufenen externen Sachverständigen hingewiesen. Wie zwischenzeitlich bekannt wurde, hat der Ulmer Neurowissenschaftler und Hirnforscher Prof. Dr. Manfred Spitzer seine Nominierung durch die AfD zurückgewiesen. Laut Presseberichten sei er angefragt worden, habe sich jedoch nicht entschieden für die AfD in der Kommission mitzuarbeiten, da er deren Ziele und Vorstellungen nicht teile. Auf der Homepage des Deutschen Bundestages wird er nicht mehr als Experte der Kommission aufgeführt.

Ausbildung

Was eine Berufsausbildung im Handwerk attraktiv macht

Das Handwerk leidet in vielen Branchen unter einer besonderen Diskrepanz zwischen dem, was sich Jugendliche unter einem Beruf vorstellen und der tatsächlichen betrieblichen Wirklichkeit.
Das oftmals falsche oder einseitige Bild, das junge Erwachsene von Handwerksberufen haben beeinflusst ihre Berufsorientierung und Berufswahl. Eine Dissertation hat die Befragung von fast 2.000 Schülerinnen und Schülern ausgewertet und kommt zu interessanten Erkenntnissen.
Der Report 5/2018 des Bundesinstituts für Berufsbildung stellt die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vor und gibt Handlungsempfehlungen zur Attraktivitätssteigerung in der Handwerksausbildung. Vor dem Hintergrund des Nachwuchskräftemangels in Teilen des Handwerks werden Strategien zur Lösung des Problems aufgezeigt.
Die komplette Veröffentlichung ist im W. Bertelsmann Verlag erschienen und kostet € 36,90.

Veranstaltungen

Auftaktveranstaltung des Förderprogramms  "AusbildungWeltweit"
26. November 2018

Internationale Lernaufenthalte während der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Den Auszubildenden vermitteln sie internationale Kompetenzen, die sich auf dem global ausgerichteten Arbeitsmarkt zu Schlüsselkompetenzen entwickeln. Das Ausbildungspersonal erweitert seine Methodenkompetenz, indem es einen Einblick in andere Arbeits- und Ausbildungskulturen erhält. Gleichzeitig unterstützen internationale Lernaufenthalte die Attraktivität der beruflichen Bildung.Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sich dafür ein, dass diese Lernaufenthalte in der Gesamtzahl steigen und weltweit möglich sind.
Mit dem Förderprogramm „AusbildungWeltweit“ schafft das BMBF einen Anreiz für Ausbildungsbetriebe, mehr Auszubildende international zu qualifizieren und dafür Regionen zu wählen, die für sie wirtschaftlich von Bedeutung sind und über die EU hinausgehen.Die Auftaktveranstaltung zu „AusbildungWeltweit“ am 26.11.2018 in Berlin zeigt, wie Ausbildungsbetriebe das Förderprogramm bereits heute nutzen können und welche Chancen in weltweiten Lernaufenthalten in der beruflichen Bildung gesehen werden. Der Nachmittag widmet sich zielgruppenorientiert an geförderte oder interessierte Einrichtungen. 

Anträge für die nächste Förderstaffel können bis Mitte Februar 2019 gestellt werden.

NEXTLEARN beim Deutschen Ausbildungsforum

Offene Bildungsmaterialien erobern langsam, aber sicher den Berufsbildungssektor. In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nehmen sich die AUBI-plus GmbH und das mmb-Institut des Themas im Rahmen der Konferenz NEXTLEARN als Plattform für digitales Lernen in der Berufsausbildung an. Institutionen, Einrichtungen, Unternehmen und Einzelpersonen bieten am 19.02.2019 im Rahmen von Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Workshops eine fundierte Auseinandersetzung mit Anwendungsmöglichkeiten offener Bildungsmaterialien in der Praxis. Die NEXTLEARN ist eingebettet in das Deutsche Ausbildungsforum.

Publikationen

Umsetzungshilfen unterstützen Betriebe nach der Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe

Die Teilnovellierung der industriellen Metall- und Elektroberufe war ein großer Schritt, elf zentrale Ausbildungsberufe fit für die digitale Zukunft zu machen. Neben der Ausbildungsordnung stellen die Umsetzungshilfen für die Unternehmen eine wichtige Grundlage für die betriebliche Ausbildungspraxis dar. In der Reihe „Ausbildung gestalten“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) sind jetzt die beiden Umsetzungshilfen für die industriellen Elektroberufe und Mechatroniker/-innen sowie für die industriellen Metallberufe erschienen. Diese Umsetzungshilfen haben den Zweck, Ausbildungspersonal, Berufsschullehrern und Lehrerinnen, Prüfungsausschussmitgliedern und natürlich Auszubildende selbst bei einer effizienten und praxisorientierten Planung und Durchführung der Berufsausbildung und der Prüfungen im Hinblick auf die Modernisierung der M+E-Ausbildungsberufe zu unterstützen. Die Publikationen incl. Zusatzmaterialien stehen als kostenlose Downloads bereit.

Erasmus+-Projekt „3MVET“ veröffentlicht Materialien rund um die Ausbildung im Bereich Maschinenbau, Metallverarbeitung und Metallurgie

Das von der EU im Bereich Erasmus+ geförderte Projekt „Innovative Berufsbildungsmaterialien für das Berufsfeld Maschinenbau, Metallverarbeitung und Metallurgie in der Berufsbildung“3MVET (3M-Vocational Education and Training) hat sich zum Ziel gesetzt, Berufsschullehrer, Mentoren und andere Akteure im Bereich der beruflichen Bildung und Ausbildung zu unterstützen.
Im Rahmen der Laufzeit wurden ein Lehrerhandbuch, ein Mentorenhandbuch sowie eine europäische Anerkennungsmatrix erarbeitet, die nunmehr zur Verfügung gestellt werden.

Das 3MVET-Lehrerhandbuch unterstützt Lehrkräfte in den Bereichen Maschinenbau, Metallverarbeitung und Metallurgie. Ein Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit den Unternehmen.
Im 3MVET-Mentoren-Handbuch wird die Zielgruppe derjenigen angesprochen, die für die Durchführung von Praktika und die Betreuung von Auszubildenden in Unternehmen verantwortlich sind. Hierbei geht es vor allem darum, Anleitungen für die Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Durchführung der Praktika etc. zu bieten, die Schülerinnen und Schüler einzuführen und zu schulen, die Leistung zu überprüfen sowie der Schule zurückzumelden.
Die 3MVET-Anerkennungsmatrix möchte eine maximale Übertragbarkeit der durch Theorie und Praxis erworbenen Lernergebnisse sowohl in den Schulen als auch in den Unternehmen sicherstellen, unabhängig davon, in welchem Land die Qualifikation erworben wurde. Die Publikation unterstützt Lehrkräfte, Mentoren, sowie weitere Akteure, die verantwortlich für die offizielle Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen sind. Außerdem geht es auch darum, etwaige Lücken zu schließen und die Kompetenzen der Arbeitnehmer den nationalen Anforderungen anzupassen.
Die Publikationen sind in Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Spanisch und Türkisch verfügbar.

Religion: Praxistipps für den Berufsalltag
Veröffentlichung bietet Arbeitgebern hilfreiche Infos

Interkulturelle und religiöse Fragen stehen im betrieblichen Alltag sicherlich nicht an erster Stelle, aber trotzdem haben sie eine Bedeutung und können dazu beitragen, dass das Miteinander mehr oder weniger gut funktioniert. Dies gilt auch für die betriebliche Ausbildung, in der immer mehr junge Geflüchtete ihren Platz finden. In seinem Leitfaden "Religion: Praxistipps für den Berufsalltag" informiert das "Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge" über Wissenswertes rund um Glaubensfragen. Die Publikation behandelt auf 35 Seiten vor allem die Bedürfnisse muslimischer Kollegen, die rund zwei Drittel der Geflüchteten ausmachen. Aber auch Besonderheiten des Jesidentums und des orientalisch-orthodoxen Christentums kommen zur Sprache. Neben Grundlagenwissen zu den drei Religionen sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen geben die Autoren zahlreiche Anregungen unter anderem zu den Zeitpunkten islamischer Ritualgebete, zur Schichten-, Urlaubs- und Pausenplanung im Betrieb oder zu Bekleidung und religiösen Symbolen. Eine Linkliste erleichtert den Zugang zu weiterführenden Informationen. Die Veröffentlichung steht zum kostenlosen Download bereit.

Ausschreibung

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 
Team BERUF ist gefragt

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen fördert Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende, die sprachlich besonders talentiert und gut in ihrem Fachgebiet sind. Für die Sparte „Team BERUF“ werden Gruppen von bis zu acht Auszubildenden bzw. Berufsschülern eingeladen, einen fremdsprachlichen Wettbewerbsbeitrag als Film oder Hörspiel einzureichen.
Bei der inhaltlichen Gestaltung besteht ein großer Freiraum: typische Arbeitssituationen oder -abläufe, Produktpräsentationen oder vielleicht sogar ein Wirtschaftskrimi – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt, aber das Ganze sollte nicht länger als 7 Minuten spielen. Die Anmeldung erfolgt online bis zum 28. Februar 2019, danach geht es an die Arbeit: Themensuche, Drehbuch und vor allem die Umsetzung in einer oder mehreren Fremdsprachen. Bis zum 01. Juni 2019 haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit für ihre Kreativität. Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen.

Auszeichnungen

InnoWard 2018
Versicherungswirtschaft zeichnet herausragende Bildungsideen aus

Der Bildungspreis InnoWard der Versicherungsbranche wird seit 14 Jahren vergeben und steht traditionell unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministers. Beim Bildungskongresses der Versicherungswirtschaft (BIKO) hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das letzte Wort und wählten die zu prämierenden Initiativen, nachdem eine Jury eine Vorauswahl unter allen eingereichten Projekten getroffen hatte.
In der Kategorie „Berufliche Erstausbildung“ ging der erste Platz an das Projekt „BGV-WhatsAPP-Tage“ der BGV-Versicherung AG, in der Kategorie „Personalentwicklung/Qualifizierung“ votierte das Publikum BIKO für das Projekt „GenT – das Generationentheater“ der R+V Versicherung.
Weitere Preise in der Kategorie „Berufliche Erstausbildung“ gingen an das Projekt „Prox-e-Genius – Konstruktion einer virtuellen Lernumgebung“ des Bildungsgangteams „Kaufleute für Versicherungen und Finanzen“, BbS IV Friedrich List, Halle/Saale sowie das Projekt „Berufsschule 4.0 – Innovativ und digital: Unterricht mit dem iPad am Leo-Statz-Berufskolleg in Düsseldorf“ des Leo-Statz-Kolleg, Kaufmännische Schule I der Stadt Düsseldorf. In der Fategorie  „Personalentwicklung/Qualifizierung“ wurden das Projekt „Der Digitale Coach – Nachhaltiger Lerntransfer von Soft-Skill-Trainings bei der DVAG“ der Deutsche Vermögensberatung AG sowie das Projekt „Go digital – Do The Time Warp“ der Allianz SE ausgezeichnet.
Die Jury lobte zudem einen Sonderpreis für das Projekt „Versicherungsgeflüster-Podcast“ von Patrick Hamacher und Bastian Kunkel aus. 
Alle ausgezeichneten Initiativen beschreiten neue Wege in der Bildungsarbeit der Versicherungsbranche, sie besitzen hohe Impulskraft.

In dualer Ausbildung grenzenlos engagiert  
Unternehmenspreis »Berufsbildung ohne Grenzen« zeichnet Betriebe aus

In einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) wurden Mitte Oktober vier Unternehmen für ihr beispielhaftes Engagement zur Förderung grenzüberschreitender Mobilität in der Ausbildung ausgezeichnet.  
Namensgeber des Preises ist das Bundesprogramm „Berufsbildung ohne Grenzen“, durch welches das BMWi insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von Auslandsaufenthalten in der Ausbildung oder im Anschluss daran unterstützt.

Die Auszeichnung erhielten
•    Bäckerei & Konditorei Gerd Bauer GbR - Erfurt (Thüringen).
•    CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH - Harsewinkel (NRW)
•    Elektro-Hartmann - Adendorf (Niedersachsen)
•    Sutter LOCAL MEDIA - Eine Marke des Telefonbuchverlag Potsdam – Potsdam (Brandenburg)

Bei allen vier Unternehmen lobte die Jury das herausragende Engagement für Auslandspraktika während der Ausbildung.  

Azubis des Nordes
Unternehmensverband AGA zeichnet Auszubildende aus

Seit mehr als 17 Jahren vergeben der AGA Unternehmensverband und das INW – Bildungswerk Nord ihren Ausbildungspreis im Norden. Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro für den 1. Platz in einer Kategorie (Azubi des Nordens) und mit 500 Euro für den 2. Platz in einer Kategorie sowie einem Bildungsgutschein dotiert. Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Wettbewerb sind ein sehr gutes Ergebnis in der IHK-Prüfung und zusätzliche besondere Leistungen. Darüber hinaus wird von der Senator Ing. Albert Brickwedde Stiftung ein mit 1.500 Euro dotierter Förderpreis verliehen. Er geht an junge Menschen, die besondere Herausforderungen während ihrer Ausbildung bewältigt, herausragendes Engagement gezeigt oder Zusatzqualifikationen erworben haben. Eine Jury aus Ausbildungsexperten wählte aus den Bewerbungen die zukünftigen Preisträger aus; außerdem wurde in diesem Jahr erstmals auch ein Publikumspreis vergeben.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung e.V.
Simrockstraße 13
53113 Bonn
Deutschland

www.kwb-berufsbildung.de
kwb@kwb-berufsbildung.de
Fon: +49 (0)228 / 91523-0

Vertretungsberechtigte:
Dr. Volker Born (ZDH), Vorsitzender des KWB
Dr. Barbara Dorn (BDA), stellvertretende Vorsitzende des KWB
Christina Mersch (DIHK), stellvertretende Vorsitzende des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein