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KWB-News Aus- und Weiterbildung


04.06.2018

Berufsbildungspolitik

Einrichtung einer Enquete-Kommission im Bundestag
„Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“

Selten war der Bereich der Beruflichen Bildung in einem Koalitionsvertrag der die Bundesregierung tragenden Parteien deutlicher positioniert als in der aktuellen Großen Koalition. Bei der Tagung der Geschäftsführenden Fraktionsvorstände von CDU/CSU und SPD wurde die im Vertrag festgelegte Absicht zur Einrichtung einer Enquete-Kommission zur Berufsbildung konkretisiert. Zahlreiche Fragen, die die Kommission beantworten soll, finden sich im Protokoll der Tagung.

MINT-Lücke erreicht mit 314.800 fehlenden Arbeitskräften neuen Rekordstand BDA: In Modernisierung der Berufsschulen investieren!

Zweimal jährlich wird  vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln der MINT-Report erstellt.
Die Studie entsteht im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände,
des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“.
Nach Ergebnissen der Frühjahrsausgabe 2018 des MINT-Reports fehlten den Unternehmen im April 314.800 Arbeitskräfte im sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), ein Anstieg um 32,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und mehr als doppelt so viel wie Anfang 2015.
Diese „MINT-Lücke“ hat damit ein neues Allzeit-Hoch seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2011 erreicht. Vor allem IT-Fachkräfte werden für die Gestaltung des digitalen Wandels in den Unternehmen händeringend gesucht. „Wer die duale Ausbildung stärken will, muss jetzt in die Modernisierung und bessere technische Ausstattung der Berufsschulen investieren“, so lautet die Kernforderung der BDA. „Der von der Bundesregierung avisierte Pakt für Berufsbildung sollte vor allem die Stärkung der Berufsorientierung und der Berufsschulen, die digitale Qualifizierung der Ausbilder in den Betrieben sowie die Unterstützung für kleinere Betriebe zur Erlangung der Ausbildungseignung verbinden.“

WHKT stellt Aussagekraft von Schulabschlüssen in Frage  

Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) fordert einen gesellschaftlichen Dialog über Schulabschlüsse und ihre Aussagekraft hinsichtlich sozialer und persönlicher Kompetenzen. Auch das mit Schulabschlüssen verbundene Berechtigungssystem und die insgesamt deutlich verbesserungswürdige Berufsorientierung von Abiturienten muss viel stärker Gegenstand des bildungspolitischen Dialogs werden. Das WHKT-Diskussionspapier trägt den Titel "Vermittlung in Duale Ausbildung - Erfahrungen mit (Fach)Abiturient/innen und Studienaussteiger/innen". Hintergrund der Veröffentlichung sind die mehrjährigen Erfahrungen der Kammern bei der Vermittlung von Schulabgänger/innen mit (Fach)Abitur und Studienabbrechern. Aus der Sicht des Handwerks müssen sich die Vertreter der Landesregierung, der Hochschulen, der Wirtschaft und Gewerkschaften sowie Lehrerverbände u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen:
  • Wie kann die Aussagekraft von Zeugnissen gestärkt werden? Bedarf es einer anderen Strukturierung von allgemeinbildenden Schulabschlüssen?
  • Wie sollte der Zusammenhang zwischen Schulabschluss und der damit verbundenen Berechtigung zum weiterführenden Schul- oder Hochschulbesuch ausgestaltet sein, um Bildungswege sinnvoll zu steuern?
  • Wie kann Schule auch die sozialen und personalen Kompetenzen und damit die Persönlichkeitsentwicklung weiter stärken, damit Jugendliche nach Verlassen der allgemein bildenden Schule beruflich orientiert im sozialen Gefüge Betrieb zurecht kommen?
  • Wie kann die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung gesellschaftlich etabliert werden?

Betriebe sehen Unterstützungsmaßnahmen positiv
BIBB-Befragung zu Ausbildung Geflüchteter

Die betriebliche Ausbildung trägt wesentlich zur Integration junger Geflüchteter bei. Wie geeignet die zahlreichen Unterstützungsmaßnahmen sein können und in welchen Bereichen und welchen Betrieben Geflüchtete vor allem ausgebildet werden, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seinem Qualifizierungspanel 2017 erfragt. Befragt wurden sowohl Betriebe, die schon geflüchtete Menschen ausbildeten, als auch solche, die hier noch keine Erfahrungen gesammelt hatten. Im Ergebnis zeigt sich, dass alle Ausbildungsbetriebe die Unterstützungsmaßnahmen überwiegend für geeignet halten. Dies gilt verstärkt für Betriebe, die bereits selbst Geflüchtete ausbilden. Die BIBB-Analyse, die auf einer Auswertung des Ausbildungsjahres 2016/2017 beruht, zeigt, dass zum damaligen Zeitpunkt der Anteil von Betrieben mit Geflüchteten unter den Auszubildenden in den Bereichen "Persönliche Dienstleistungen" - zum Beispiel Verkehrsdienste, Gastronomie und Wäscherei - mit 8,9 % sowie "Öffentlicher Dienst und Erziehung" mit 4,0 % am höchsten war. Die meisten befragten Ausbildungsbetriebe bildeten eine Person mit Fluchthintergrund aus (75,6 %). Dies gilt insbesondere für kleinere und größere Betriebe. Nur in Betrieben mit 20 bis 99 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten waren es ein bis zwei Geflüchtete (Durchschnittswert 1,5) pro Betrieb.

Das Handwerk engagiert sich überproportional bei der Ausbildung von Flüchtlingen

Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, fordert Rechtssicherheit für Betriebe und die Umsetzung der 3+2-Regelung für Geflüchtete in Ausbildung mit Bleibeperspektive:
„Kein anderer Wirtschaftsbereich integriert so viele Flüchtlinge in Qualifizierung und Qualifikation wie das Handwerk. Aus der jährlich erhobenen Berufsbildungsstatistik und dem daraus extrahierten Lehrlingsbestand für die acht häufigsten nichteuropäischen Asylzugangsländer (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien, Stichtag 31.12.) wissen wir, dass die Zahl der Auszubildenden im Handwerk, die aus diesen acht Ländern kommen, nochmals deutlich gestiegen ist. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich ihre Zahl mehr als verdoppelt (+6.514 bzw. +142,7%). Mittlerweile befinden sich über 11.000 Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus einem der acht Asylzugangsländer in einer Ausbildung im Handwerk.
Wenn man das gesamtwirtschaftliche Ausbildungsgeschehen in der deutschen Wirtschaft betrachtet, dann verdeutlichen vor allem zwei Zahlen die besonders große Integrationsleistung des Handwerks bei der betrachteten Personengruppe. Der Anteil von Handwerksauszubildenden gemessen an der Gesamtzahl aller Auszubildenden macht 27 % aus. Demgegenüber absolviert hingegen knapp die Hälfte aller Auszubildenden mit einer Staatsangehörigkeit aus einem der acht Asylzugangsländer ihre Ausbildung im Handwerk (aktuellste mögliche Daten für 2016: 48,4%).
Vor dem Hintergrund der im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen überproportional hohen Ausbildungsleistung des Handwerks von Flüchtlingen ist noch weniger nachzuvollziehen, warum die Bundesländer die vom Handwerk durchgesetzte 3+2-Regelung nach wie vor unterschiedlich handhaben und damit unseren integrationswilligen und ausbildungsbereiten Betrieben immer noch Steine in den Weg gelegt werden. Unsere Betriebe brauchen Rechtssicherheit. Ein Lehrling mit Bleibeperspektive, der von einem Betrieb ausgebildet wird, muss die Ausbildung auch beenden dürfen und nach seinem Abschluss auch zwei Jahre dort arbeiten dürfen, ohne fürchten zu müssen, abgeschoben zu werden. Wenn das nicht flächendeckend so garantiert werden kann, werden Betriebe vermutlich bald keine Flüchtlinge mehr ausbilden.“  

Berufsausbildung

Ausbildungszahlen Frühjahr 2018

Von Oktober 2017 bis Mai 2018 wurden der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern deutlich mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahreszeitraum(495.200 / +3%). Mit 491.800 handelt es sich fast ausschließlich um betriebliche Berufsausbildungsstellen. Die Bewerbermeldungen liegen dagegen unter denen des Vorjahres (456.000 / -2%). Die Fluchtmigration spiegelt sich zunehmend in den Bewerberzahlen wider. Von Oktober 2017 bis Mai 2018 waren 29.800 (+58%) junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet waren, als Bewerber gemeldet und suchten mit Unterstützung einer Agentur für Arbeit oder eines Jobcenters eine Berufsausbildung. Voraussetzung für die Meldung als Ausbildungsstellenbewerber ist die sog. Ausbildungsreife. Diese beinhaltet ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache sowie die für eine Ausbildung notwendigen schulischen Grundlagen. Bis Mai 2018 gab es rechnerisch 39.200 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als gemeldete Bewerber. Auf 100 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen kamen rechnerisch 93 gemeldete Bewerber (Vorjahr 98). Im Mai 2018 waren noch 259.200 unbesetzte betriebliche Ausbildungsstellen zu vermitteln (+9%). Regionale, berufsfachliche und qualifikatorische Disparitäten erschweren nach wie vor den Ausgleich von Angebot und Nachfrage, so dass derzeit offen bleibt, in welchem Umfang sich der Zuwachs an gemeldeten Ausbildungsstellen in einer Zunahme an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen niederschlagen wird.
Weitere Informationen

Elektronischer Ausbildungsnachweis

Die Möglichkeit, den Ausbildungsnachweis auch elektronisch führen zu können, hat bei zahlreichen Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben zu Unsicherheiten und Fragen geführt. Grundsätzlich  gilt, dass die bisherige Form und alle Regeln für einen schriftlichen Ausbildungsnachweis unverändert weiter gelten. Zusätzlich ist es möglich, den Ausbildungsnachweis elektronisch zu führen und bei den zuständigen Stellen einzureichen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat auf seiner Homepage weiterführende Informationen und eine aktuelle  Broschüre "Informationen zum Ausbildungsnachweis - Führen / Kontrollieren / Vorlegen" mit FAQs zum Thema aufgelegt.

Digitalisierung und vernetzte Produktion -
Berufsbildung in der Chemieindustrie antwortet auf neue Herausforderungen

Neue Wahlqualifikation für Chemikanten
Die Vermittlung digitaler Kompetenzen im stärksten Ausbildungsberuf der Chemie-Branche kommt einen großen Schritt voran:
Zum 1. August 2018 tritt bundeseinheitlich die neue Wahlqualifikation 'Digitalisierung und vernetzte Produktion' in Kraft; sie kann von allen Unternehmen genutzt werden, die Chemikanten ausbilden. Im vergangenen Jahr hat der BAVC gemeinsam mit der IG BCE die Chance genutzt, in einem 'agilen Ordnungsverfahren' die neue Wahlqualifikation in Rekordtempo auf den Weg zu bringen.
Vorteile erkennen und Chancen nutzen
Die neue Wahlqualifikation erweitert die Auswahl an bereits bestehenden Wahlqualifikationen im Ausbildungsberuf 'Chemikant'. Sie erlaubt es, zukünftig mehr Ausbildungszeit für die Vermittlung digitaler Kompetenzen aufzuwenden. Ausbildungsbetriebe können abhängig von ihrem Bedarf flexibel entscheiden, ob sie die neue Wahlqualifikation nutzen wollen. Es werden keine Mindestanforderungen für kleine und mittlere Betriebe erhöht - gleichzeitig können innovative Ausbildungsunternehmen als 'digitale Pioniere' vorangehen. Den Rahmen hierfür bildet die moderne, technologieoffen gestaltete Ausbildungsordnung des Chemikanten, welche unverändert erhalten bleibt.
Attraktivität der Chemikanten-Ausbildung gestärkt
Die Wahlqualifikation 'Digitalisierung und vernetzte Produktion' stärkt die Attraktivität der Chemikanten-Ausbildung für Unternehmen und Jugendliche gleichermaßen. Sie trägt der unterschiedlichen Digitalisierungsgeschwindigkeit der Betriebe und den verschiedenen Bedürfnissen innerhalb der Chemie-Branche Rechnung. Gleichzeitig unterstreicht sie die Zukunftsfähigkeit und Innovationskraft des dualen Ausbildungssystems in Deutschland. 

Umsetzungshilfe: Kaufleute im E-Commerce

Der neue Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce definiert erstmals das Berufsprofil derjenigen, die Online-Vertriebskanäle in unterschiedlichen Branchen auswählen, bewirtschaften, bewerten, optimieren und dadurch Kunden gewinnen und binden. Der Beruf kann ab dem 1. August 2018 ausgebildet werden. Zur Ausbildungsordnung steht nun eine Umsetzungshilfe in der BIBB-Reihe "Ausbildung gestalten" zur Verfügung. Die Beiträge und Praxistipps aus der BIBB-Reihe beschreiben die Umsetzung der Ausbildungsordnungen sowie der Rahmenlehrpläne in die Praxis und geben Tipps für die Planung und Durchführung der Ausbildung.

Publikation

Neuauflage BDA-Handreichung "Duales Studium"

Das Duale Studium ist ein Erfolgsmodell. Die Angebote müssen daher weiter konsequent ausgebaut und die Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen gestärkt werden.

Das Duale Studium verbindet ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie mit einer Berufsausbildung und/oder regelmäßigen Praxisphasen in einem Unternehmen. Meist geschieht dies im Rahmen der beruflichen Erstausbildung als ausbildungsintegrierender Studiengang (gleichzeitiger Abschluss von Studium und Ausbildung) oder praxisintegrierender Studiengang (Abschluss eines Studiums neben dem Beruf). Hinzu kommen Angebote im Bereich der beruflichen Weiterbildung. 
Duale Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass Berufspraxis und Studium organisatorisch und curricular miteinander verzahnt sind und zwischen den Studierenden und den Betrieben in der Regel eine vertragliche Bindung besteht (z.B. Ausbildungs-, Praktikanten- oder Arbeitsvertrag). 
Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitegeberverbände fordern einen weiteren konsequenten Ausbau der Dualen Studiengänge und eine Stärkung der Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen. Die Arbeitgeber haben ihren online zur Verfügung stehenden Leitfaden für Unternehmen überarbeitet und aktualisiert.

Auszeichnungen

Kompetenz global - 6. IHK-Wettbewerb für deutsche Auslandsschulen 2017/18

Der erste Preis beim IHK-Auslandsschulwettbewerb 2017/2018 geht nach Spanien:
Die Deutsche Auslandsberufsschule FEDA Madrid hat unter den 50 Teilnehmern Platz eins errungen, gefolgt von der Goethe Schule in Buenos Aires, Argentinien, und der Deutschen Schule Nairobi, Kenia. Gemeinsam können sich die drei Schulen über ein Preisgeld von insgesamt 120.000 Euro freuen.
Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), überreichte die Auszeichnungen im Haus der Deutschen Wirtschaft. Die Preisverleihung war Höhepunkt des Festabends der Weltkonferenz der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in den Räumen des DIHK. "Die deutschen Auslandsschulen sind Visitenkarten für Deutschland und Partner der deutschen Wirtschaft auf Auslandsmärkten", lobte Schweitzer in Berlin. "Sie stellen für ins Ausland entsandte Kräfte der deutschen Wirtschaft die Unterrichtsversorgung ihrer Kinder sicher und tragen somit entscheidend zur internationalen Mobilität ihrer Familien bei. Sie bauen aber auch Brücken zwischen den Kulturen. Die gut 60.000 einheimischen Absolventen der Auslandsschulen kennen sowohl die deutsche Sprache und Kultur als auch die ihres Heimatlandes. Sie sind bestens geeignet, als Fach- und Führungskräfte für deutsche Unternehmen im In- und Ausland zu arbeiten." Alle zwei Jahre ruft die IHK-Organisation die 140 deutschen Auslandsschulen in 71 Ländern auf, sich mit innovativen Schulprojekten und Konzepten zu bewerben. Schirmherr des Wettbewerbs ist der Bundesaußenminister. Deutsche Auslandsschulen sind als erfolgreiche Bildungsstätten und kulturelle Botschafter weltweit sehr angesehen.

Ausschreibung

Jetzt bewerben: Azubi des Nordens 2018

Jungkaufleute aus Handel und Dienstleistung, die im Jahr 2018 ihre Ausbildung in Norddeutschland mit gut oder sehr gut abschließen, können sich ab sofort um den Ausbildungspreis vom AGA Unternehmensverband und INW – Bildungswerk Nord bewerben. Der Ausbildungspreis würdigt die besonders guten Leistungen der Auszubildenden sowie das Engagement der Ausbildungsbetriebe.
Ausgezeichnet werden jeweils die zwei besten Auszubildenden der Branchen Großhandel, Außenhandel, Einzelhandel und Dienstleistungen in Norddeutschland. Die Sieger jeder Branche erhalten den Titel "Azubi des Nordens".
Die Senator Ing. Albert Brickwedde Stiftung vergibt zusätzlich einen Förderpreis für Absolventen, die während der Ausbildungszeit besondere Herausforderungen gemeistert haben.
Wer zusätzlich zu den Bewerbungsdokumenten ein Video einreicht, kann den neuen Publikumspreis gewinnen. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2018. Alle Informationen zum Ausbildungspreis finden Sie unter: www.azubi-des-nordens.de

Kompetenzen von Auszubildenden IT-gestützt messen:
Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat Ende Mai 2018 eine Förderbekanntmachung zur Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+ veröffentlicht. Die zukünftig in ASCOT+ geförderten Projekte entwickeln und erproben in drei Berufsfeldern (gewerblich-technische, kaufmännische und Gesundheitsberufe) IT-gestützte Verfahren zur Messung von beruflichen und berufsübergreifenden Kompetenzen von Auszubildenden in Ausbildungssituationen und Prüfungen. Die ASCOT+-Projekte greifen die Ergebnisse der Forschungsinitiative ASCOT (2011 bis 2015) auf. In der Vorgängerinitiative entstanden Kompetenzmodelle und IT-gestützte Kompetenzmessverfahren, die zum Teil als Simulationen am PC durchgeführt werden. Sie ermöglichen es exemplarisch, berufliche und berufsübergreifende Kompetenzen von Auszubildenden objektiv zu messen, etwa bei Kundengesprächen oder Wartungsarbeiten an Automotoren. In ASCOT+ sollen diese Messinstrumente und -verfahren für den Einsatz in Ausbildungssituationen oder Prüfungen weiterentwickelt und erprobt werden. Kooperationspartner aus den Berufsfeldern arbeiten mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den Projekten zusammen.

Veranstaltungen

Aktionswoche 17. - 21. September 2018

Menschen in Arbeit - Fachkräfte in den Regionen
Das Innovationsbüro Fachkräfte für die Region und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales planen gemeinsam für September 2018 eine Aktionswoche zur Fachkräftesicherung. In der Woche werden Akteure der Fachkräftesicherung und ihre Ideen bundesweit präsentiert. Somit wird das vielfältige Engagement unterschiedlicher Player sichtbar und einzelne Veranstaltungen und Projekte bundesweit wahrnehmbar. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

4. IHK-Fachkongress für Innovationen in der beruflichen Weiterbildung

Digitale Transformation ist auch und vor in der beruflichen Weiterbildung ein zentrales Thema. Der vierte IHK-Fachkongress richtet sich am 22./23. November 2018 in der IHK Akademie Westham an alle Personen, die sich mit Weiterbildung beschäftigen und ihr Wissen erweitern und austauschen möchten. Der digitale Wandel in der Gesellschaft steht dabei ebenso im Fokus wie die konkrete Gestaltung der Arbeitswelt von morgen oder die Herausforderungen der digitalen Welt. Besonderer Höhepunkt ist ein "Innovation Slam", bei dem fünf inspirierende Weiterbildungsprojekte im Wettstreit gegeneinander antreten. 

Save the date:
Gewerblich-technische KWB-Ausbildungsleitertagung 2018

Die diesjährige gewerblich-technische KWB-Ausbildungsleitertagung wird am 14./15. November in Köln stattfinden. Gastgebendes Unternehmen sind die Kölner Verkehrs-Betriebe AG, die in das Straßenbahnmuseum in Köln-Thielenbruch einladen. Unter dem Arbeitstitel "Die Berufsausbildung auf der Schiene zwischen Tradition und Moderne" erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein vielfältiges und kurzweiliges Programm im besonderen Ambiente. Eine Vormerkung zur Einladung ist bereits jetzt auf der KWB-Homepage möglich.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Kuratorium der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung e.V.
Simrockstraße 13
53113 Bonn
Deutschland

www.kwb-berufsbildung.de
kwb@kwb-berufsbildung.de
Fon: +49 (0)228 / 91523-0

Vertretungsberechtigte:
Dr. Volker Born (ZDH), Vorsitzender des KWB
Dr. Barbara Dorn (BDA), stellvertretende Vorsitzende des KWB
Christina Mersch (DIHK), stellvertretende Vorsitzende des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein