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KWB-News Aus- und Weiterbildung


20.12.2017

Bildungspolitik

Positive Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt
BIBB-Daten erstmals in interaktiven Regionalkarten

2017 interessierten sich mehr junge Menschen für eine duale Berufsausbildung und gleichzeitig bieten die Unternehmen mehr Ausbildungsplätze an. Die Matchingprobleme sind jedoch nach wie vor groß, zum achten Mal in Folge stieg auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze. Nachstehend einige Kennzahlen aus den Ergebnissen der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2017:
  • Trotz sinkender Schülerzahlen gab es erstmals seit 2011 wieder mehr Interessenten (+2.600) als im Vorjahr. Hintergrund ist das zunehmende Ausbildungsinteresse der nach Deutschland geflüchteten Menschen.
  • Die Unternehmen stellten 8.500 Ausbildungsplätze mehr als im Vorjahr zur Verfügung, damit verbesserten sich die Marktverhältnisse aus Sicht der Jugendlichen.
  • Mit 48.900 (+5.500 bzw. +12,6 %) gab es so viele zum 30. September noch offene Ausbildungsstellen wie seit 1994 nicht mehr.
  • Insgesamt wurden bundesweit 523.300 neue Ausbildungsverträge registriert, 3.000 beziehungsweise 0,6 % mehr als ein Jahr zuvor.
 Die regionalen Unterschiede sind nach wie vor beträchtlich. Details können auf den vom BIBB entwickelten interaktiven Regionalkarten verfolgt werden. 

Neue Chancen für Menschen ohne Berufsabschluss:
Kammern machen berufliches Können sichtbar

Prüfungszeugnisse sind wichtig, aber auch ohne Zeugnisse verfügen viele Menschen über verwertbares berufliches Können und entsprechende Kompetenzen. Mit der Fachtagung „Können sichtbar machen“ haben die Kammerorganisationen im Dezember nochmals auf das Projekt ValiKom aufmerksam gemacht. Berufliches Wissen und Können wird nicht nur in Studium Ausbildung erworben, vieles entwickelt sich auch im aktiven Arbeitsleben. Das trifft insbesondere auf viele Menschen ohne Berufsabschluss zu. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ValiKom haben Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern ein Validierungsverfahren entwickelt, mit dem berufliche Kompetenzen, die in der Praxis erworben wurden, sichtbar und vergleichbar mit anerkannten Berufen gemacht werden können. Erste Erfahrungen zeigen, dass durch Validierungsverfahren das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bestärkt wird. Das entwickelte Verfahren wird noch bis Ende März 2018 erprobt. 

„Dual mit WahlPlus“ –
DIHK stellt novelliertes Modell zur Reform der betrieblichen Ausbildung vor

Die IHK-Organisation hat ihr Modell Dual mit Wahl weiterentwickelt zu Dual mit WahlPLUS. Das Modell enthält Vorschläge zu einer weiteren Konzentration auf Berufsgruppen, zum Umgang mit Ausbildungsberufen mit nur wenigen Ausbildungsverträgen, zur  Vermittlung von Medienkompetenz, digitaler Kompetenz und verstärkter (fachlicher) Lern- und Lösungskompetenz sowie zu einer regelmäßigen Betrachtung bestehender Ausbildungsberufe nach spätestens zehn Jahren. Der DIHK-Bildungsausschuss hat das Modell auf seiner Sitzung Ende November mit großer Mehrheit beschlossen. Gleichzeitig erging aus diesem Kreis der Wunsch an das KWB, eine gemeinsame Positionierung zur Stärkung der beruflichen Bildung anzustreben.

Neue Webseite zur Integration von Geflüchteten

Die gemeinsam von BDA, BDI, ZDH und der Bundesagentur für Arbeit (BA) gestaltete Website www.erfolgreich-integrieren.de ist online.
Sie unterstützt mit zahlreichen konkreten und praktischen Angeboten Arbeitgeber und Unternehmen bei der Integration von Geflüchteten.
Dabei werden zwei Ziele verfolgt:
  • vielfältige Informationen und Angebote zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten
  • Präsentation des breiten Engagements der Wirtschaft und der vorhandenen Strukturen
Neben aktuellen Informationen und Hinweisen auf Veranstaltungen und Neuigkeiten werden Praxisbeispiele und bestehende Initiativen übersichtlich präsentiert. Weiterführende Links ermöglichen die detailliertere Recherche und Suche nach den passenden Ansprechpartnern.

Berufsbildung in Szene gesetzt:
BIBB-YouTube-Kanäle mit breitem Filmangebot

"Duale Berufsausbildung in Deutschland" heißt der jüngste Videobeitrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf YouTube und vermittelt einen schnellen Überblick über wesentliche Elemente des deutschen dualen Systems.
BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser: "Nach Google wird YouTube als zweithäufigste Suchmaschine in Deutschland genutzt. Die Filme über Berufsbildung im BIBB-YouTube-Kanal ermöglichen einen Einstieg in ein Thema, das rund die Hälfte der Menschen in diesem Land berührt oder berührt hat. Mit der breiten Auswahl an Videos bedient das BIBB den Wunsch der Öffentlichkeit nach modernen Medienformaten." Die Filme richten sich dabei nicht nur an ein deutsches Publikum, der jüngste Beitrag liegt in elf Sprachen vor. Eine Zusammenfassung aller Beiträge finden sich auf den YouTube-Playlists des BIBB.

"Ganztag an Schulen zur Berufsorientierung nutzen" -
neue Handreichung von SCHULEWIRTSCHAFT verfügbar

Immer mehr Schulen machen gebundene oder offene Ganztagsangebote. Dabei entsteht die Chance, auch die Berufsorientierung neu im Tagesablauf zu verankern und die zusätzliche Zeit für eine systematische und praxisnahe Berufsorientierung und Übergangsbegleitung mit hohem Praxisanteil einzusetzen. Kooperationen zwischen Schule und Betrieben können erweitert werden und bieten Perspektiven für praxisnahe Aktivitäten zur Berufsfindung. Unterstützung finden Schulen beim Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT, das mit seinen Arbeitskreisen vor Ort bspw. Kontakte zwischen Schulen und Betrieben vermitteln kann.

Eine neue Handreichung für Schulen, Betriebe und die SCHULEWIRTSCHAFT-Arbeitskreise zeigt die unterschiedlichen Optionen mit vielen Praxisbeispielen aus Schulen, Empfehlungen, Listen und weiteren Tipps.


Ausbildung

"Ausbildung gestalten" – BIBB-Umsetzungshilfen jetzt online verfügbar

Bereits seit längerer Zeit wird im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) an einer grundsätzlichen Veränderung bei den Umsetzungshilfen gearbeitet. Ziel ist es, die praktischen Handreichungen schneller und aktueller online zur Verfügung zu stellen. Den Anfang machen jetzt sieben Berufe:
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik
  • Dachdecker/-in
  • Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik
  • Luftverkehrskaufmann/-frau
  • Servicekaufmann/-frau Luftverkehr
  • Automobilkaufmann/-frau
  • Holzmechaniker/-in
Die neuen Umsetzungshilfen setzen sich aus drei Elementen zusammen: 
  • Allgemeine Informationen zur Ausbildung,
  • berufs- und praxisbezogene Erläuterungen sowie
  • Zusatzmaterialien zur praktischen Umsetzung - wie Muster für Prüfungen oder betriebliche Ausbildungspläne oder berufsschulbezogene Unterlagen
Praktisch ist, dass die neuen Umsetzungshilfen wachsen und "lebendig" sind:
Bei neuen Berufen können parallel zum ersten Ausbildungsjahrgang die ersten Erfahrungen aus den Ausbildungsbetrieben in Zusatzmaterialien einfließen oder beispielsweise nach der ersten Zwischenprüfung Prüfungsaufgaben online zur Verfügung gestellt werden. Ausbildungs- oder Prüfungsverantwortliche können von vorhandenen Erfahrungen profitieren, Anregungen einholen oder Sicherheit für die Umsetzung im eigenen Betrieb gewinnen.

Neues Förderprogramm
Ausbildung stärken und weltweit lernen

AusbildungWeltweit ist ein neues Förderprogramm für berufliches Lernen außerhalb von Europa. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bezuschusst im Rahmen dieses Pilotprojekts Aufenthalte von Auszubildenden sowie Ausbilderinnen und Ausbildern in allen Ländern, die nicht über das europäische Mobilitätsprogramm Erasmus+ abgedeckt sind. Wichtige Märkte und Kooperationspartner für die deutsche Wirtschaft liegen in Asien, USA und anderen Regionen weltweit. Dass Auszubildende nun auch hier internationale Berufskompetenz erwerben können und damit zu qualifizierten Fachkräften werden, ist das große Plus von AusbildungWeltweit. Das Pilotprojekt wird von der Nationalen Agentur beim BIBB umgesetzt. Betriebe und Kammern können dort Zuschüsse für Aufenthalte ihrer Auszubildenden und Ausbilder beantragen. Eine Absichtserklärung des aufnehmenden Betriebs (Letter of Intent) gehört zu den Antragsunterlagen. Am 15. Februar 2018 endet die Antragsfrist für die nächste Förderperiode von Mai 2018 bis April 2019. Eine zweite Antragsfrist in 2018 ist für Anfang September geplant. 
Alles Wichtige auf einen Blick, weitere Informationen und Kontaktdaten für eine persönliche Beratung finden Sie auf der Webseite.

Bundesbeste IHK-Auszubildende geehrt 

Bereits zum zwölften Mal fand Anfang Dezember in Berlin die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Günther H. Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal, überreichten den Preisträgern Urkunden und Pokale. 213 Bundesbeste, 88 Frauen und 125 Männer, in 207 Ausbildungsberufen stachen unter den insgesamt mehr als 300.000 Prüfungsteilnehmern heraus. Drei Azubis erreichten sogar die unschlagbare Punktzahl von 100,00. Das Bundesland mit den meisten Besten (51) ist in diesem Jahr Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 44 und Baden-Württemberg mit 30 Spitzenreitern. Mehr Informationen, die Übersicht über die Ausgezeichneten und Impressionen der Veranstaltung unter Moderation von Barbara Schöneberger finden sich auf der Homepage des DIHK.

Handwerk zeichnet seine Azubi-Elite aus
Profis leisten etwas und das Können kennt dabei keine Grenzen:

Das haben die besten jungen Handwerksprofis im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks 2017 erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Anfang Dezember 2017 wurden bereits zum 66. Mal die besten Gesellinnen und Gesellen des Handwerks ausgezeichnet. Die Festveranstaltung fand im Rahmen der zweiten „Europäischen Woche der Berufsbildung“ statt, mit der die EU-Kommission auch in diesem Jahr die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung unterstreicht. Anne-Marie Descôtes, die französische Botschafterin in Deutschland, überreichte gemeinsam mit ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer den Bundessiegern die von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier unterzeichneten Urkunden. Der Bundespräsident ist Schirmherr des Leistungswettbewerbs.
Von den rund 3.000 Gesellen, die sich auf bis zu 3 Ebenen an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben in rund 100 Wettbewerbsberufen (inklusive Fachrichtungen) beteiligt hatten, konnten sich 735 Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf der Bundesebene messen. Über 250 Beste errangen besondere Auszeichnungen als Bundessieger. Aus Bayern (24) und Baden-Württemberg (23) kamen die meisten Ausgezeichneten. Der Anteil der Bundes- oder Landessieger/innen stieg auf erfreuliche 37,3 %. Weitere Informationen, Siegerlisten und Impressionen der Festveranstaltung bietet die Homepage des ZDH.

Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk

Mit dem seit 1997 vergebenen Heribert-Späth-Preis zeichnet das Handwerk besondere Leistungen von Ausbildungsengagement aus. Preisträger in diesem Jahr ist Günter Hofmann aus Lichtenfels in Oberfranken mit seinem seit 1958 bestehenden Werkzeugbaubetrieb, in dem über 350 Mitarbeiter, darunter 45 Auszubildende beschäftigt sind. Neben einer intensiven Berufsorientierung sowie strukturierter und umfangreicher Weiterbildungsangebote überzeugte die Jury jedoch insbesondere die Art, wie die Digitalisierung Einzug in die betriebliche Praxis und in die Ausbildung gehalten hat. Von der engen Vernetzung mit regionalen Hochschulen und deren Forschern profitieren die Auszubildenden unmittelbar. So konnte etwa das Modell eines elektrischen LKWs unter Berücksichtigung aller aktuellen Fertigungsverfahren entwickelt werden, in einem anderen Projekt wurde ein Quadrokopter vollständig aus 3D-gedruckten Teilen hergestellt. Thomas Keindorf MdL, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale) und Vorsitzender der Mitgliederversammlung der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk, betonte in seiner Laudatio: "Hier wird auf beeindruckende Weise deutlich, wie unkompliziert das Handwerk eine Vorreiterrolle im Themenfeld Digitalisierung wahrnimmt und wie wichtig die Ausbildung für die Innovationsfähigkeit der Handwerksbetriebe ist."

Erklärvideo erläutert neuen Beruf der E-Commerce-Kaufleute

Ab dem 01. August 2018 können Unternehmen im neuen Beruf Kaufmann/-frau im E-Commerce ausbilden. Nach intensiver Arbeit aller Beteiligten wurde die Verordnung Mitte Dezember 2017 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der Handelsverband Deutschland (HDE) informiert auf seiner Homepage ausführlich über den neuen Beruf und hat jetzt auch ein Erklärvideo produziert, das sich an junge Leute wendet, die sich für eine Ausbildung in diesem Beruf interessieren.

Lernort Berufsschule

Kultusministerkonferenz (KMK):
Beschlüsse zu Berufsschule 4.0 und Berufsorientierung

Anfang Dezember hat die Kultusministerkonferenz (KMK) Erklärungen zu den Themen Berufsschule und Berufsorientierung beschlossen:
In der Erklärung"Berufliche Schulen 4.0 - Weiterentwicklung von Innovationskraft und Integrationsleistung der beruflichen Schulen in Deutschland in der kommenden Dekade" definiert die KMK die Rolle der beruflichen Bildung für die Fachkräftesicherung der Unternehmen, beschreibt die Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung der Arbeitswelt und die Integrationsleistungen der beruflichen Bildung. Dabei werden die Themen Innovationskraft, Integrationsleistung und Qualität der beruflichen Schulen als strategische Handlungsfelder identifiziert.
In der Empfehlung zur Beruflichen Orientierung an Schulen unterstreichen die Kultusminister bspw. die Bedeutung der Berufsorientierung an allen Schulformen und wollen dabei  die duale Ausbildung als attraktiven beruflichen Weg stärker ins Bewusstsein rufen. Darüber hinaus sollen weitere Partner (Eltern, Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen…) noch stärker eingebunden und die Berufsorientierung auch in der Lehreraus- und -weiterbildung verankert werden.


Weiterbildung

Kosten und Nutzen betrieblicher Weiterbildung –
IW veröffentlicht 9. Weiterbildungserhebung

Die Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, dass auch im vergangenen Jahr der Trend zur Weiterbildung konstant geblieben ist. Ca. 85 % aller Unternehmen waren in der betrieblichen Weiterbildung aktiv und investierten hierfür 33,5 Mrd. Euro. Durchschnittlich entfielen auf jeden Mitarbeiter rd. 17 Weiterbildungsstunden, davon 2/3 als organisierte Lernveranstaltung und 1/3 als informelles Lernen. Der überwiegende Teil fand während der Arbeitszeit statt. Inhaltlich stand die Digitalisierung der Arbeitswelt im Mittelpunkt, dies zeigt sich auch in den Lernangeboten, die zum großen Teil digital in den Arbeitsablauf integriert wurden. 

Weiterbildungsumfrage der Versicherungswirtschaft 2017

In Ergänzung der Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat die Versicherungswirtschaft zum zweiten Mal eine ergänzende Sonderumfrage für ihre Branche erhoben. Die Auswertung mit den zentralen Ergebnissen der diesjährigen IW-Sonderauswertung ist Ende Dezember als Broschüre erschienen und als kostenloses Download verfügbar.

Europass Zeugniserläuterungen jetzt auch für Fortbildungen

2005 wurde der Europass geschaffen, um Abschlüsse vergleichbar zu machen und Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu geben, ihre Qualifikationen im Ausbildungsberuf europaweit verständlich darstellen zu können. Mit der Erweiterung auf die Fortbildungsberufe wird dieser Ansatz jetzt weiter entwickelt. Aber nicht nur klassische Abschlüsse, sondern auch spezialisierte Qualifikationen werden erfasst. Der Europass besteht aus verschiedenen Dokumenten (u.a. Lebenslauf, Sprachenpass, Zeugniserläuterungen und dem Diploma Supplement). In den Zeugniserläuterungen wird eine Kurzbeschreibung der in der Fortbildung erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen aufgeführt, damit ergänzen sie das Fortbildungszertifikat. Auf der BIBB-Homepage stehen die Europass Zeugniserläuterungen für duale Aus- und Fortbildungsberufe auf Deutsch, Englisch und Französisch zum Download zur Verfügung.

KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" um Weiterbildung erweitert

Die Kultusministerkonferenz hat ihr Strategiepapier "Bildung in der digitalen Welt" aus dem Jahr 2016 um einen Abschnitt zum Thema Weiterbildung ergänzt. Der neue Abschnitt beschreibt das digital gestützte Lehren und Lernen in der Weiterbildung sowie die notwendigen Rahmenbedingungen wie IT-Infrastruktur und -Sicherheit. 

Veranstaltungen / Ausschreibungen

"Netzwerk Berufswahl-SIEGEL" startet 4. Schülerwettbewerb

Das Berufswahl-SIEGEL zeichnet Schulen aus, die sich besonders in der Berufs- und Studienorientierung engagieren, es wird bundesweit in vielen Ländern und Regionen von Arbeitgeberverbänden und Bildungswerken der Wirtschaft getragen und unterstützt. Der Wettbewerb 2018 lädt ein, Smartphone-Videos zum Thema „Der spannendste Ausbildungsberuf, den wir kennen!" zu drehen. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 aller weiterführenden Schulen. Die Teams mit den 10 besten Beiträgen werden zum 4. bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL im September 2018 nach Berlin eingeladen, wo der Bundessieger gekürt wird. Die Bewerbungsfrist endet am 30. März 2018. Alle weiteren Informationen finden Sie online.

Girls'Day und Boys'Day 2018

Die bundesweiten Aktionstage für Mädchen und Jungen haben mittlerweile Tradition und finden im nächsten Jahr am Donnerstag, den 26. April 2018, statt. Deutschlandweit laden Unternehmen, Universitäten und Institutionen Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse ein, um Berufe kennen zu lernen. Zentrales Ziel ist dabei, dass Schülerinnen an diesem Tag insbesondere Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften erleben, während für Schüler Berufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich im Mittelpunkt stehen. Beide Gruppen gehen also gezielt in Bereiche, in denen das jeweilige Geschlecht aufgrund von gesellschaftlichen Stereotypen bislang noch unterrepräsentiert ist.
Weitere Informationen unter www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

Zum Jahresausklang

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. 

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Newsletter im beruflichen Kontext die eine oder andere neue und für Sie interessante Information geben konnten.
Viele Themen, Fragen und Herausforderungen im Bereich der beruflichen Bildung
werden uns auch im neuen Jahr erhalten bleiben - gerne führen wir unseren monatlichen Newsletter fort und freuen uns über Ihre Rückmeldungen.


Ihnen, Ihren Kolleginnen sowie Kollegen und Ihren Familien wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Neue Jahr.

Herzliche Grüße 
Ihr KWB-Team


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Dr. Volker Born (ZDH), stellvertretender Vorsitzender des KWB
Jürgen Hollstein (Geschäftsführer)

Eintrag im Vereinsregister:
Registernummer 9503
Amtsgericht Bonn

Redaktion:
Jürgen Hollstein